Barbaratag

Gladbeck: SPD unterstützt Forderung nach Bergbau-Feiertag

Lea Romanowski (r.) und Mara Gosdzick haben eine Petition an den Landtag gerichtet, um einen Feiertag für Bergleute zu schaffen. Die SPD Gladbeck unterstützt die SPD.

Lea Romanowski (r.) und Mara Gosdzick haben eine Petition an den Landtag gerichtet, um einen Feiertag für Bergleute zu schaffen. Die SPD Gladbeck unterstützt die SPD.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Die SPD-Fraktion im Gladbecker Rat begrüßt die Petition an den Landtag. Lea Romanowski und Mara Gosdzick wollen einen Feiertag für die Bergleute.

Die SPD-Ratsfraktion unterstützt die Petition der Gladbeckerin Lea Romanowski und ihrer Freundin Mara Gosdzick zur Einführung eines „Bergbau-Feiertages“, den sie zu Ehren der Bergleute für den Barbaratag (4. Dezember) vorschlagen. „Wir würden uns freuen, wenn der Landtag NRW dies ebenso sehen würde,“ so der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, MdL Michael Hübner.

Es sei authentisch, dass Töchter und Enkelinnen von Bergleuten sich wünschen, zu Ehren der „Malocher“ einen Feiertag in Gedenken an einen für eine ganze Region und ihre Identität prägenden Berufsstand und die mit dem Bergbau verbundenen Werte zu erinnern. „Wir hoffen wirklich, dass Lea und Mara, die die Petition vor kurzem beim Landtag NRW mit über 12.500 Unterstützer-Unterschriften eingereicht haben, am Ende Erfolg damit haben“, so Hübner nach der Fraktionssitzung, auf der die SPD über das Ansinnen der Jugendlichen sprach. Hübner: „Wir appellieren an den Landtag, darüber nachzudenken, auch wenn vielleicht kein ständiger Feiertag durchzusetzen ist, ob man nicht einen einmaligen Feiertag einführen könnte. So wie beim Reformationstag im letzten Jahr.“

Generell sei es aber wichtig, dass das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet ein Anlass wird, an die Leistung der Bergleute für ganz Deutschland, aber auch die für lange Zeit in der Region so prägende gesellschaftliche Solidarität zu erinnern. „Das darf nur nicht zur Folklore verkommen“, sagt Hübner und ergänzt: „Wir müssen solche Gelegenheiten eher nutzen, um uns darüber Gedanken zu machen, was wir aus den Traditionen des Bergbaus bewahren, welche Lehren wir aus der Geschichte der Region ziehen.

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