Museum

Im Wasserschloss Wittringen auf Entdeckungstour gehen

Immer einen Ausflug wert ist das idyllisch gelegene Wasserschloss Wittringen in Gladbeck mit seinen Außenanlagen. Foto:Hans Blossey

Immer einen Ausflug wert ist das idyllisch gelegene Wasserschloss Wittringen in Gladbeck mit seinen Außenanlagen. Foto:Hans Blossey

Gladbeck.   Öffentliche Führungen durch die Sammlung des städtischen Museums und die Umgebung beleuchten verschiedene Aspekte der Gladbecker Stadtgeschichte.

Man mag es kaum glauben, doch es soll Gladbecker geben, die noch nie einen Fuß ins Museum der Stadt gesetzt haben. Vielleicht bringen zusätzliche Veranstaltungen, die das Team um den neuen Leiter des Hauses, Alexander Borchard, anbietet, sie auf den Geschmack. Schließlich können Besucher im Museum auf den Pfaden der Vergangenheit wandeln, und so manches Exponat lässt persönliche Erinnerungen wach werden. Und Wittringen mit dem Wasserschloss, der Grünanlage und der Vogelinsel ist ja immer eine Reise wert... Ein Überblick über die kommende Veranstaltung und das erste Halbjahr 2019, das für jede Altersgruppe – selbst für die Allerjüngsten – etwas in petto hat.

Reise in die Schloss- und Stadtgeschichte

1Das Schloss Wittringen stellt sich am Freitag, 7. Dezember, vor. Die öffentliche Führung dauert von 16 bis 17 Uhr.

Das Wasserschloss ist mit dem Museum, der Vogelinsel, den Sportanlagen und dem Wald ein Hauptanziehungspunkt Gladbecks. Als „Volkserholungsstätte Wittringen“ wurde das Areal im Jahre 1928 der Bürgerschaft übergeben. Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung und im Außenbereich können Teilnehmer auf eine Reise in die Schloss- und Stadtgeschichte gehen.

Eintritt zu öffentlichen Führungen ist frei

Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sei getröstet: Es wird monatlich weitere Termine geben. Und zwar am Samstag, 12. Januar, 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr; am Freitag, 22. Februar, 16 bis 17 Uhr; am 14. März, 17 bis 18 Uhr; Samstag, 27. April, 14.30 bis 15.30 Uhr; Freitag, 24. Mai, 16 bis 17 Uhr; Donnerstag, 27. Juni, 17-18 Uhr. Der Eintritt zu den öffentlichen Führungen ist frei.

2Was wäre aus Gladbeck ohne das „Schwarze Gold“ geworden? Vermutlich sähe es ganz anders aus. Erst der Steinkohlenbergbau verwandelte das dörfliche Gladbeck in eine Stadt. Bei einer Führung können Museumsbesucher die Entwicklung Gladbecks nachvollziehen. So heißt es am Dienstag, 22. Januar, 17 bis 18 Uhr: „Von Anfang bis Ende des Steinkohlenbergbaus“. Dabei erfahren die Teilnehmer, dass anno 1873 die Arbeiten an der ersten Schachtanlage unweit des alten Dorfkerns begannen. Knapp 100 Jahre später, 1971, schloss die letzte Zeche in Gladbeck. Der Rundgang erzählt von der Maloche der Bergleute und ihrem Alltag. Und auch zu diesem Thema gibt es weitere Termine: Freitag, 29. März, 16 bis 17 Uhr; Freitag, 7. Juni, 16 bis 17 Uhr. Die Teilnahme ist gebührenfrei.

3 Kunst und Kunsthandwerk steht im Mittelpunkt einer Führung für Erwachsene mit Babys. Termin: Freitag, 1. Februar, 9.30 bis 11 Uhr. Eine feste Route gibt’s nicht – „wir richten uns nach den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer“, heißt es aus dem Museum. Leiter Borchard hatte zu seinem Dienstantritt angekündigt, dass er bei seiner Arbeit insbesondere den Nachwuchs in den Blick nehmen, mit Kindergärten und Schulen zusammenarbeiten will. Sind doch die Mädchen und Jungen die potenziellen zukünftigen Museumsbesucher. Bei dem Rundgang mit Babys geben die Jüngsten den Ton an, wie die Veranstaltung abläuft. Krabbeln, Stillpausen und Geschrei werden berücksichtigt.

Babys geben beim Rundgang den Ton an

Die Mitnahme von Kinderwagen ist möglich, die Organisatoren empfehlen für die Führung aber Babytragen oder Tragetücher. Weitere Termine sind am Freitag, 12. April, 9.30 bis 11 Uhr; Dienstag, 7. Mai, 9.30 bis 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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