Aktion

Kinder haben Spaß bei Übernachtung in Zweckeler Kirche

Kinder und Betreuer singen zum Auftakt der Übernachtungsaktion in der ev. St.-Stephani-Kirche Lieder zur Gitarre.

Kinder und Betreuer singen zum Auftakt der Übernachtungsaktion in der ev. St.-Stephani-Kirche Lieder zur Gitarre.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Mit Isomatte und Luftmatratze ging es in die St.-Stephanie-Kirche. Liedersingen, Pizzabacken und eine Schatzsuche gehörten zum Programm.

14 Kinder zwischen vier und zehn Jahren übernachteten am Samstagabend in der St.-Stephani-Kirche an der Söllerstraße in Zweckel. Die Gemeinde mit Pfarrer Sebastian Amend hatte zu der Übernachtungsaktion mit fünf weiteren Betreuern eingeladen.

Kurz nach Anbruch der Dunkelheit sah man bereits Licht durch die bunten Kirchenfenster scheinen. Drinnen haben die Kinder zu dem Zeitpunkt schon ihr Lager aufgeschlagen - vorne im Kirchenschiff wurden die Stühle weggeräumt und machten Platz für Isomatten und Schlafsäcke. „Ich glaube, dass Gott überall ist“, erklärt Pfarrer Amend, „in der Kirche kann man sich ihm aber besonders nahe fühlen. Deswegen sind wir hier.“

Die Schatzsuche wurde zum Thema Arche Noah ausgedacht

Im angeschlossenen Gemeindehaus sangen die Kinder zunächst zusammen, und spielten danach ein Kennenlernspiel. „Viele Kinder kennen sich aber schon aus dem Kindergarten oder von den Kinderbibeltagen, die wir machen“, so Amend. Fiete (13), Mina (10) und Markus (10) zum Beispiel. Die drei gehören zu den „Mini-Teamern“. „Eigentlich kann man erst nach der Konfi Teamer werden“, verrät Fiete. Die drei waren auch an der Planung beteiligt, wie Markus verrät: „Wir treffen uns dann vorher und besprechen, was wir alles für Programm machen wollen und was wir brauchen.“

Programmpunkt Nummer 1: Pizza backen, Belag nach Belieben. „Margherita ist aber immer vorne, da sind die meisten unkompliziert“, bemerkt Amend schmunzelnd. Nach dem Essen haben sich die Betreuer eine Schatzsuche zum Thema Arche Noah ausgedacht. In der Geschichte treffen Noah und die geretteten Tiere nach der Sintflut einen Regenbogen an. „Als Friedenszeichen, aber auch als Zeichen der Freiheit. Gott akzeptiert, dass wir leben, wie wir möchten“, erklärt Pfarrer Amend den Hintergrund der Geschichte.

Am Morgen danach gab es ein kräftiges Frühstück

Schließlich konnte der Schatz aus bunten Bonbons und Armbändern mit Fischsymbolen geborgen werden. Er war unter dem Altar versteckt worden. Mini-Teamerin Mina: „Die Schatzsuche hat ganz gut geklappt, ich glaube, die Kinder waren alle ganz happy!“ Gleich im Anschluss bastelten die Kinder Tiermasken und Rasseln, für den sonntägigen Familiengottesdienst. „Mit den Masken wollen wir dann die Arche Naoh betreten“, erklärt Pfarrer Amend den Plan.

Mina zieht Bilanz: „An sich fand ich alles sehr schön, aber die Nacht war ein bisschen kurz für mich, wir haben nur so ungefähr sechs Stunden geschlafen.“ Ob ausgeschlafen oder nicht, am Morgen hieß es raus aus den Federn, denn die erste Taufgemeinschaft stand schon vor der Kirche, als die Gruppe fix ihr Lager räumte. Mit einem gemeinsamen Frühstück konnten sich dann alle noch mal stärken, bevor es zum abschließenden Gottesdienst ging.

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