Politik diskutiert

Umweltausschuss beschäftigt sich mit der Moltkehalde

Der Flächenbrand auf der Moltkehalde und der in sich kokelnde Haldenkörper sind Anlass für den Umweltausschuss, sich mit der Bergehalde zu beschäftigen.

Der Flächenbrand auf der Moltkehalde und der in sich kokelnde Haldenkörper sind Anlass für den Umweltausschuss, sich mit der Bergehalde zu beschäftigen.

Foto: Feuerwehr Gladbeck

Gladbeck.  Das politische Gremium wird sich mit dem Brand und dem kokelnden Innern der Halde am 23. September beschäftigen. Die RAG ist dazu eingeladen.

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Der Umweltausschuss des Stadtrates wird sich nach der Sommerpause mit dem Thema Moltkehalde beschäftigen, nachdem der dortige Flächenbrand und die Ausgasungen der im Innern kokelnden Halde für erneute Diskussionen unter den Brauckern gesorgt hat.

Die Umweltabteilung der Stadtverwaltung wird für die nächste Sitzung am Montag, 23. September, Vertreter der RAG und der zuständigen Bezirksregierung einladen, um über die aktuelle Situation rund um die Moltke-Halde zu informieren und zu Fragen des Ausschusses Stellung zu nehmen.

RAG warnte zuletzt vor einem Betreten der kokelnden Moltke-Halde

Zuletzt hatten die Warnungen der RAG vor einem Betreten der Moltke-Halde und der Flächenbrand auf der Halde insbesondere in Brauck für Beunruhigung gesorgt, schreibt die Stadtverwaltung zur Begründung. Die RAG hatte vor dem Betreten der Halde gewarnt, weil der Schwelbrand im Haldeninnern heißer geworden sei und es daher zu Ausgasungen auf der Halde kommen könne. Außerhalb der Halde gäbe es allerdings keine Gefahr für Spaziergänger oder Anwohner.

Anwohner an der Welheimer Straße hatten dies jedoch kritisiert und davon berichtet, dass sie durchaus Schadstoffe aus dem Bereich Kohle- und Petrochemie riechen könnten. Sie fordern eine stärkere Bekämpfung des Brandes im Innern, „notfalls sollte die Bezirksregierung Arnsberg die RAG dazu anweisen“.

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