Bildung

Die Weihnachtsgeschichte mit Legosteinen in Hagen erzählt

Die Kinder staunen über die Lego-Weihnachtsausstellung.

Die Kinder staunen über die Lego-Weihnachtsausstellung.

Foto: Hubertus Heuel

Ischeland.  Die Weihnachtsgeschichte mit Legosteinen nacherzählt: Nicht nur Schüler und Kindergartenkinder sind zur Besichtigung in Hagen willkommen.

Der Stern von Bethlehem, die Hirten auf dem Feld, das Kind in der Krippe, die Flucht nach Ägypten – eine Ausstellung in der Hagener Meinolfkirche erzählt derzeit die wohl berühmteste Geschichte der Welt, die Weihnachtsgeschichte.

Das Besondere an dieser Schau ist, dass sie komplett aus Legosteinen besteht. Ein Lego-Engel verkündet Maria die frohe Botschaft, König-Herodes trägt eine Lego-Krone, die Krippe, in der der neugeborene Jesus liegt, ist eine Lego-Krippe und das heilige Kind selbst eine Lego-Figur. „Die Ausstellung soll Schülern die Weihnachtsgeschichte auf kindgerechte Art und Weise nahebringen“, sagt Adriane Hyla, zuständig für die Jugendarbeit in der katholischen Meinolf-Gemeinde: „Die Ausstellung wandert durch das Erzbistum Paderborn; wir sind sehr froh, dass wir die Gelegenheit haben, sie in unserer Kirche zu zeigen.“

Gebaut wurde die Ausstellung von Jugendlichen aus Werl, die die Geschichte rund um Jesu Geburt in acht Stationen mit den kleinen Steinen nachgebaut und außerdem kleine Gewänder für die Figuren geschneidert haben. Die Texte des Neuen Testaments nach Lukas bzw. Matthäus werden an den acht Stationen in eine kindgerechte Sprache übersetzt. Über die Geburt Jesu´ heißt es zum Beispiel: „Und so geschah es, dass in einem kleinen Stall, dreckig und armselig, zwischen Heu und Stroh, in dieser Nacht Gottes Sohn in die Welt kam.“ Oder: „Endlich war der Retter der Welt geboren, nicht in einem Schloss, sondern bei den Ärmsten der Armen.“

Kurzfilm zur Einstimmung

Bevor die Kinder sich die Lego-Szenen in der Kirche anschauen, werden sie im Foyer mit einem Kurzfilm auf die Weihnachtsgeschichte eingestimmt. Willkommen seien Kinder aller Konfessionen, betonen Adriane Hyla und Iris Hasken, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Meinolfkirche. Ein Heft im Pixi-Format begleitet Interessierte durch die Ausstellung und lädt zum Nach- und Mitdenken ein.

Am Schluss werden die Schüler aufgefordert, selbst Lego-Figuren zu bauen und bei einem der drei Erzengel Raphael („Ich beschütze dich“), Michael („Ich mache dir Mut“) oder Gabriel („Ich stärke dich“) aufzustellen. Deren Figuren begleiten die Kinder durch die Ausstellung, in der sie die Engel inmitten der biblischen Szenen finden müssen.

Der Mitmach-Charakter der Ausstellung wird außerdem durch Karten betont, auf denen die Schüler ihre Gedanken zur wohl berühmtesten Geschichte der Welt hinterlassen können.

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