Feuerwehr

Eine neue Heimat für drei Löschgruppen

Das neue Feuerwehrgerätehaus Eckesey ist eröffnet.

Das neue Feuerwehrgerätehaus Eckesey ist eröffnet.

Foto: Sandra Krosa

Eckesey.   Das neue Feuerwehrgerätehaus in Eckesey ist eröffnet. Die Freiwilligen Einheiten Altenhagen, Boelerheide und Eckesey haben hier künftig ihren Standort.

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Mit der Einweihung des Gerätehauses in Eckesey wurde am Freitag ein weiterer Schritt zur Realisierung des 1988 verabschiedeten Brandschutzkonzeptes der Stadt Hagen getan. Bürgermeister Hans-Dieter Fischer übergab das Gebäude an der Eckeseyer Straße, das den Löschgruppen Altenhagen, Boelerheide und Eckesey als Hauptquartier dient und auch den Notfallseelsorgern eine Herberge bietet, seiner Bestimmung.

Fünfter Baustein des Brandschutzkonzeptes

Der Neubau bildet ergänzend zur Feuerwache Ost in Hohenlimburg und den Gerätehäusern Haspe-Tücking-Wehringhausen, Vorhalle und Dahl den fünften Baustein des Brandschutzkonzeptes. „Das Haus sichert die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehr und ist ganz wichtig für die Motivation der Rettungskräfte“, freute sich Bezirksbürgermeister Heinz-Dieter Kohaupt. Der 1340 Quadratmeter große Komplex für die Freiwillige Feuerwehr liegt zwischen den Häusern 169 und 177 an zentraler Stelle für die Schutzbereiche im Norden der Stadt.

Zwei Jahre lang dauerten die Bauarbeiten, die am 17. Dezember 2010 mit der Grundsteinlegung begannen, nachdem die vorhandenen Bauten auf dem Grundstück abgerissen worden waren. Wie die Gerätehäuser in Haspe, Vorhalle und Dahl wurde die Immobilie in Modulbauweise errichtet. Das zwei- und teilweise dreigeschossige Gebäude verfügt im Erdgeschoss über Stellplatzbereiche für alle Rettungs- und Einsatzfahrzeuge. Oberhalb und seitlich der Kfz-Halle liegen Lager, Schulungs-, Dusch- und Umkleidebereiche sowie die Räume der von Rosi Wiskus geleiteten Feuerwehrseelsorge.

4,3 Millionen Euro Gesamtkosten

Hagens Feuerwehrchef Heinz Jäger hob hervor, dass es den Einsatzkräften nun endlich möglich sei, ihre Zivilkleidung getrennt von den nach Einsätzen oftmals kontaminierten Schutzanzügen unterzubringen (die Feuerwehrleute nennen das Schwarz-Weiß-Trennung): „Das ist eine wesentliche Verbesserung für die Kameraden.“ Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme unter Federführung des Architektenbüros Winkler und Partner beliefen sich auf 4,3 Millionen Euro.

Doch bevor das Brandschutzkonzept in Gänze umgesetzt ist, wird wohl noch einige Zeit ins Land ziehen. Geplant ist der Bau drei weiterer Gerätehäuser.

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