Kommentar

Es ist höchste Zeit für eine Busspur in Hagen

Redakteur Jens Stubbe.

Redakteur Jens Stubbe.

Foto: Michael Kleinrensing / WP Michael Kleinrensing

Der neue Busfahrplan ist der richtige Schritt. Aber es muss mehr kommen, zum Beispiel eine separate Spur für Bussen und Fahrräder in Hagen.

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Erste Proteste hat es bereits gegeben. Aber das ist völlig normal. Wer einen Busfahrplan, der seit Jahren existiert, über den Haufen schmeißt, kann es nicht allen recht machen. Der neue Fahrplan und das neue Liniennetz sind ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. In einer schadstoff- und staugeplagten Großstadt gibt es keine Alternative zum Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Das Geld ist gut investiert. So gut, wie jene Ausgaben, die jetzt umso dringender nötig sind. Das beste Busnetz verpufft effektfrei, wenn sich die Busse genau wie jedes Auto zu den Stoßzeiten durch die Straßen quälen müssen. Ein attraktiver Nahverkehr ist schnell. Im Feierabendverkehr sogar schneller als der Individualverkehr. Dafür braucht es eine Vorrangschaltung an Ampeln und auf allen Hauptverkehrsachsen Spuren, die nur von Bussen und Fahrrädern genutzt werden. Für diesen Schritt wird es höchste Zeit. Nur so werdenmehr Hagener ihr Auto stehen lassen.

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