Einzelhandel

Gericht entscheidet über verkaufsoffenen Sonntag in Hagen

Noch ist nicht klar, ob am 2. Advent die Geschäfte in Hagen öffnen dürfen.

Foto: Michael Kleinrensing

Noch ist nicht klar, ob am 2. Advent die Geschäfte in Hagen öffnen dürfen. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Wohl erst am Freitag wird am Verwaltungsgericht in Arnsberg entschieden, ob am 2. Advent ein verkaufsoffenen Sonntag in Hagen sein darf.

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Der juristische Streit um den verkaufsoffenen Sonntag in der Hagener Innenstadt am kommenden Wochenende wird wohl erst am Freitag entschieden werden. Gestern ging der Eilantrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegen den Ratsbeschluss, der die Ladenöffnung am zweiten Advent ermöglichen sollte, am zuständigen Verwaltungsgericht Arnsberg ein. Das bestätigte Gerichtssprecherin Silke Camen der WESTFALENPOST.

Für die Einzelhändler, die am Sonntag öffnen wollen, eine wenig erfreulich Situation: „Das macht uns natürlich traurig“, sagt Wladimir Tisch, Vorsitzender der City-Gemeinschaft, in der viele Innenstadt-Händler organisiert sind. „Der verkaufsoffene Sonntag in der Adventszeit ist wichtig für den Einzelhandel. Und wir wollten natürlich auch den Bürgern die Gelegenheit geben, einmal in der Adventszeit sonntags in Ruhe die Läden besuchen zu können.“

Stadtverwaltung wartet ab

Bislang habe noch keiner der Einzelhändler gesagt, dass er angesichts der Unsicherheit bis Freitag am kommenden Sonntag gar nicht öffnen werde. Und er glaube, dass die Argumentation für den verkaufsoffenen Sonntag vor Gericht Bestand haben könne.

Bei der Stadt Hagen, die der eigentliche juristische Gegner der Gewerkschaft Verdi ist, wollte man die Entwicklung gestern nicht kommentieren. Auch hier wartet man das Votum aus Arnsberg ab.

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