Corona-Krise

Hagen: 100 Proben am Corona-Drive-in an Tag eins

Rund 100 Personen haben sich direkt am ersten Tag der Möglichkeit eines Drive-ins im Büdchen auf dem Friedensplatz in Altenhagen testen lassen. Dr. Christoph Lang nimmt einen Rachenabstrich.

Rund 100 Personen haben sich direkt am ersten Tag der Möglichkeit eines Drive-ins im Büdchen auf dem Friedensplatz in Altenhagen testen lassen. Dr. Christoph Lang nimmt einen Rachenabstrich.

Foto: Mike Fiebig

Hagen.  Der Drive-in für Coronatests hat seinen Betrieb auf dem Friedensplatz in Hagen am Montag aufgenommen. 100 Hagener wurden getestet.

Die ersten Tests am Drive-in auf dem Friedensplatz im Altenhagen sind gestern genommen worden. Rund 100 Personen haben an Tag eins der neuen Einrichtung eine Probe abgegeben, um festzustellen, ob sie möglicherweise mit dem Corona-Virus infiziert sind.

Am ersten Fenster des Büdchen gibt man dafür bei einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes seine Karte ab, an der hinteren Tür nimmt Dr. Christoph Lang dann eine Rachenabstrich. Danach kann, ohne einmal auszusteigen, direkt weitergefahren werden. Spontan darf man nicht an den Drive-in kommen, sondern nur nach telefonischer Vereinbarung.

Hoher Bedarf an Tests besser zu bewältigen

Aufgrund des hohen Bedarfes an Testungen hat sich die Stadtverwaltung dazu entschlossen, diese auf ein so genanntes Drive-In-System umzustellen. „Drive In“ bedeutet, dass die Hagener in ihrem eigenen Auto an dem Gebäude vorfahren und die Testung durch das geöffnete Autofenster vorgenommen wird.

Das bereits Ende Februar von den Hagener Hausärzten zusammen mit dem Gesundheitsamt der Stadt eingerichtete Zentrum in der Selbecker Straße wird mit der Aufnahme des Drive In in Altenhagen eingestellt.

Infektionsrisiko wird minimiert

Durch das neue Testzentrum und das dort praktizierte System ergeben sich nach Ansicht des Gesundheitsamtes gleich mehrere Vorteile. So mussten die „Patienten“ in der Selbecke einzeln in das Gebäude geführt werden, um dort den Abstrich vorzunehmen. Dadurch, dass die zu testenden Personen im Auto sitzen bleiben können, wird das Infektionsrisiko für alle Beteiligten minimiert.

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