Unfall

Handy bohrt sich nach Unfall auf A 1 in Hagen in Autotür

Das Handy des  Mercedes-Fahrers bohrte sich – vermutlich durch die Kollision –  regelrecht in die Verkleidung der Beifahrertür.

Das Handy des Mercedes-Fahrers bohrte sich – vermutlich durch die Kollision – regelrecht in die Verkleidung der Beifahrertür.

Foto: Alex Talash

Hagen.   So gefährlich kann ein Handy sein: Nach einem Unfall auf der Autobahn 1 in Hagen hat sich das Smartphone in die Türverkleidung gebohrt.

Geschehen ist das Ganze am Mittwochnachmittag gegen 16.50 Uhr auf der A 1 bei Hagen in Höhe des Rastplatzes Lennhof. Ein Autofahrer wurde leicht verletzt. Zudem entstand hoher Sachschaden.

Ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei zufolge fuhr ein 24-Jähriger aus Polen mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. Vor der Anschlussstelle Hagen-Nord staute sich der Verkehr, sodass er sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen musste. Ein dahinter fahrender 46-Jähriger aus Cremlingen (Niedersachsen) erkannte dies offenbar zu spät und fuhr mit seinem Lkw-Gespann auf seinen Vordermann auf.

Auto drehte sich quer zur Fahrtrichtung

Damit nicht genug: Ein nachfolgender 57-jähriger Autofahrer aus Köln war mit seinem Mercedes vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen gewechselt und prallte dann gegen das Gespann des 46-Jährigen. Durch den Aufprall drehte sich das Auto quer zur Fahrtrichtung. Im Pkw machten die Einsatzkräfte eine ungewöhnliche Entdeckung. Das Handy des Fahrers bohrte sich – vermutlich durch die Kollision – regelrecht in die Verkleidung der Beifahrertür.

Bei dem Unfall verletzte sich der Autofahrer leicht. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Beteiligten blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten lief der Verkehr vorübergehend über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 75.000 Euro.

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben