Amprion

Hohenlimburg: Planung für Trassen-Ausbau stockt

Netzbetreiber Amprion will die Stromtrasse in Hohenlimburg ausbauen. Doch die Planung für das Vorhaben stockt. 

Netzbetreiber Amprion will die Stromtrasse in Hohenlimburg ausbauen. Doch die Planung für das Vorhaben stockt. 

Foto: Michael May / IKZ

Hohenlimburg  Bis Ende 2020 wollte Netzbetreiber Amprion den Planentwurf einreichen - doch dazu kam es nicht. Nun nennt Amprion einen neuen Zeitraum

Die Planung zum Trassen-Ausbau in Hohenlimburg verzögern sich: Wie Netzbetreiber Amprion auf Anfrage mitteilt, sind die nötigen Planungsunterlagen für den Bauabschnitt noch nicht fertig und können erst im zweiten Quartal dieses Jahres bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden. "Wir benötigen leider entgegen unserer vorher getroffenen Annahmen etwas mehr Zeit zur Finalisierung der Unterlagen, daher der zeitliche Verzug", so eine Amprion-Sprecherin. Ursprünglich wollte Amprion die Unterlagen bis Ende 2020 eingereicht haben.

Umstrittener Trassen-Ausbau

Damit wird das Planfeststellungsverfahren nun frühestens im Sommer starten. Amprion plant den Ausbau der 380kv-Stromleitung von Dortmund bis ins pfälzische Dauersberg. Die Pläne sind umstritten und werden von Bürgerinitiativen teils heftig kritisiert. Wie hoch und breit die erweiterten Strommasten in Hohenlimburg genau werden, dazu hat Amprion bisher keine Angaben gemacht. Mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens soll Klarheit herrschen.

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