Feuerwehr

Hydrant defekt: Keller der Agentur für Arbeit Hagen geflutet

Ein defekter  Hydrant flutete über Stunden das komplette Kellergeschoss der Agentur für Arbeit.

Ein defekter Hydrant flutete über Stunden das komplette Kellergeschoss der Agentur für Arbeit.

Foto: Alex Talash

Hagen.   Der Schaden im Hochhaus der Agentur für Arbeit in Hagen ist enorm. Ein defekter Hydrant hatte den Keller geflutet, das Amt blieb geschlossen.

Ein defekter Hydrant hat im Hochhaus der Agentur für Arbeit in Hagen beträchtlichen Schaden verursacht. Weil ein Schwimmer nicht ordnungsgemäß funktionierte, floss aus einer Zuleitung der Sprinkleranlage ungehemmt Wasser in den Keller des riesigen Gebäudes. „Über das lange Pfingstwochenende müssen das mehrere hunderttausend Liter gewesen sein“, so Ulrich Brauer, Sprecher des Arbeitsamtes. Da sich während der Feiertage niemand im Gebäude aufhielt, sei schwer zu sagen, wann der Defekt eintrat und das Wasser zu laufen begann.

Schwer beschädigt wurden vor allem die Schaltkästen der Klimaanlage, an einigen Stellen stand das Wasser hüfthoch im Keller. Die Feuerwehr Hagen, die der Hausmeister, der am Dienstagmorgen als erster zum Dienst erschien, alarmiert hatte, benötigte bis zum Nachmittag, um die Wassermassen abzupumpen. Dabei konnten Techniker dann auch den kaputten Schwimmer lokalisieren.

Auch Tiefgarage betroffen

Neben der Klimaanlage wurden auch Werkräume des Hausmeisters sowie die Tiefgarage, in der sich übers Wochenende vier Dienstfahrzeuge befanden, geflutet. In diesen Bereichen stand das Wasser allerdings nicht ganz so hoch wie bei den Schaltkästen. „Der Gesamtschaden ist enorm, allerdings noch nicht bezifferbar“, so Brauer.

Die Feuerwehr hatte vier Tauchpumpen im Einsatz und leitete das Wasser in die Volme. Der Betrieb in der Agentur für Arbeit ruhte entgegen ersten Meldungen am Dienstag vollständig. Zahlreiche Mitarbeiter hatten schon daheim oder auf dem Weg zur Arbeit von dem Unglück erfahren und brauchten gar nicht erst zum Dienst zu erscheinen. Am Mittwoch ist das Amt aber wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Ob die Klimaanlage allerdings funktioniert, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich müssen Mitarbeiter und Besucher des Hauses Beeinträchtigungen in Kauf nehmen. Zahlreiche Techniker und Handwerker waren am Dienstag zur Untersuchung und Behebung des Schadens vor Ort.

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