Neues aus dem Stadtteil Emst

In Hagen-Emst entstehen 51 neue Garagen

Die Arbeiten für den neuen GaragenhofAm Großen Feld/Ecke Cunostraße laufen seit Wochen auf Hochtouren. 

Die Arbeiten für den neuen GaragenhofAm Großen Feld/Ecke Cunostraße laufen seit Wochen auf Hochtouren. 

Foto: Yvonne Hinz

Emst.   Die Bauarbeiten für den neuen Garagenhof in Hagen-Emst laufen auf Hochtouren. Und was tut sich sonst noch im grünen Stadtteil?

Action auf der Baustelle: ­Lieferfahrzeuge, Bauarbeiter, Baumaterial – auf der freigewordenen Fläche Am Großen Feld (dort war bis vor einem Jahr die Emster Ladenzeile beheimatet) laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Dort entsteht derzeit ein Garagenhof.

„Es werden 51 neue Garagen gebaut“, lässt Matthias Lüdecke durch sein Sekretariat auf Anfrage unserer Zeitung mitteilen.

Der Geschäftsführer des Wohnungsvereins Hagen lässt ebenfalls verlauten, dass alle bisher nicht abgerissenen Garagen (Richtung Park) bestehen bleiben. „Die Mieter der abgerissenen Garagen erhalten eine Ersatzgarage. Die Fertigstellung des Garagenhofs ist für das dritte Quartal 2019 vorgesehen“, so die weitere Auskunft des Sekretariats.

Frischmarkt Jetter geschlossen

Auch die Zukunft des Emster Ladenhofs an der Emster Straße – auch dieser Gebäudekomplex gehört dem Wohnungsverein Hagen – interessiert viele Emster. Der Frischmarkt Jetter war dort 33 Jahre ansässig, Anfang des Jahres schloss Peter Jetter aus privaten Gründen das Lebensmittelgeschäft, das die Nahversorgung vieler Bürger des Stadtteil sicherte.

Er habe einige Interessenten durch seinen 180 Quadratmeter großen Laden (plus 300 Quadratmeter Lager) geführt, u.a. einen griechischen Feinkostanbieter, erklärte Peter Jetter im Januar. Doch auch drei Monate später ist noch immer kein neues Leben in den Ex-Jetter-Laden gezogen.

„Das gekündigte Ladenlokal im Ladenhof an der Emster Straße wird weiter vermietet. Bisher gibt es für Jetter keinen Nachmieter“, so der Wohnungsverein auf Nachfrage der WP.

„Atelier Lebensfreude“ schließt Ende November

Und wie sieht die Zukunft des Ladenlokals, in dem sich derzeit noch der Friseur „Atelier Lebensfreude“ befindet, aus? Betreiberin Janine Haake schließt Ende November aus familiären Gründen den Friseurladen. „Es wäre optimal, wenn ich einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin finden würde“, sagt Janine Haake.

Was ihr zu schaffen mache, sei die Planungsunsicherheit: „Wer weiß denn schon, wie es hier weitergeht? Vielleicht lässt der Wohnungsverein den veralteten Gebäudekomplex ja auch ausbluten, um an dieser Stelle ebenfalls einen Neubau zu realisieren.“ Der Wohnungsverein teilt auch zum gekündigten Friseur-Ladenlokal mit, dass die Räumlichkeiten weiter vermietet würden, es bislang aber noch keinen Nachmieter gebe.

Für Kersting Nachmieter gesucht

Standortwechsel: An der Cuno­straße 50 – das Haus ist in Privatbesitz – hängt in der ehemaligen Buchhandlung Kersting noch immer das Plakat „Zu vermieten“. Martin Kersting hat Ende März seine Traditionsbuchhandlung geschlossen. „Der Betreiber einer Eisdiele hatte Interesse an den Räumlichkeiten bekundet, letztendlich wären die Umbaumaßnahmen aber zu aufwändig gewesen“, bedauert Martin Kersting.

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