Wetter

Oktober bringt in Hagen den ersten Frost der Saison

Frost auf dem Tücking. Das gab es dieses Jahr schon in Hagen.

Frost auf dem Tücking. Das gab es dieses Jahr schon in Hagen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Mehr Sonne als erwartet und eine minimal höhere Temperatur: So sah das Wetter im Oktober in Hagen aus.

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Der Oktober lag mit einer Durchschnittstemperatur von 10,7 Grad an der Sternwarte am Eugen-Richter-Turm um 0,2 Grad über dem langjährigen Mittel der international gültigen Referenzperiode von 1961-1990. Das Flächenmittel im Stadtgebiet, ermittelt durch die zwölf Wetterstationen im Verbund vom Wetternetz-Hagen, lag mit 11,8 Grad vier Zehntel über dem NRW-Durchschnitt. Am kühlsten war es an der Sternwarte mit 10,7 Grad und am wärmsten im Innenstadtbereich mit 12,4 Grad. Damit war es dort genauso warm wie in Köln-Stammheim, dem wärmsten Ort in NRW.

Die ersten beiden Dekaden waren sehr mild aber auch recht feucht. Die Temperaturen erreichen durchweg zweistellige Werte, häufig sogar die 20-Grad-Marke. Am 14. wurde das Monatsmaximum mit knapp über 25 Grad gemessen – beispielsweise in Hohenlimburg und Altenhagen. Damit wurde zum letzten Mal in diesem Jahr ein Sommertag erreicht.

Trockener und Kühler am Ende des Monats

Zum Monatsende hin wurde es deutlich trockener aber auch kühler. Hochdruckeinfluss setzte sich durch und nachts gab es den ersten Frost der Saison. Das Monatsminimum wurde am 31. in Fley mit -3,1 Grad gemessen. Im Nahmertal gab es in Bodennähe sogar Frost mit bis zu -7,0 Grad.

Mit einer Niederschlagsmenge von 94 Liter pro Quadratmeter, gemessen an der Sternwarte am Eugen-Richter-Turm, wurde der langjährige Mittelwert der international gültigen Referenzperiode von 1961bis 1990 um etwa zehn Prozent überschritten. An 18 Tagen wurde messbarer Niederschlag beobachtet. In Dahl wurde mit 117 Liter pro Quadratmeter der meiste Niederschlag im Stadtgebiet gemessen, in Boelerheide mit 93 Liter pro Quadratmeter der wenigste. Im Sauerland wurde mit 159 Liter pro Quadratmeter der meiste Niederschlag in NRW gemessen.

105 Stunden schien die Sonne

Mit 105 Sonnenstunden gab rund zehn Prozent mehr Sonne als im langjährigen Mittel zu erwarten gewesen wäre. Zum Vergleich: Der NRW-Durchschnitt lag bei 91 Sonnenstunden mit einem Maximum von 111 Stunden in Ostwestfalen. Oftmals war es recht windig. An 23 Tagen wehte der Wind stark (> Windstärke 6) und an sechs Tagen stürmisch (> Windstärke 8). Die Spitzenböen erreichten mit 103 Kilometer pro Stunde Windstärke 10. In Düsseldorf traten mit 96 Kilometer pro Stunde die stärksten Böen in NRW innerhalb des Messnetzes des DWD auf.

Aktuelle Wetterdaten und Wetterkameras aus der Stadt gibt es unter www.wetternetz-hagen.de und www.sternwarte-hagen.de (Quelle NRW-Vergleich: Deutscher Wetterdienst).

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