Polizei

Randale auf Polizeiwache: 23-Jähriger bespuckt Polizisten

Ein 23-jähriger Somalier hat auf der Polizeiwache randaliert. Er hat Polizisten bespuckt und einen Beamten getreten.

Ein 23-jähriger Somalier hat auf der Polizeiwache randaliert. Er hat Polizisten bespuckt und einen Beamten getreten.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen/Dortmund.  Als Polizisten die Personalien eines Mannes, der zwischen Hagen und Dortmund schwarz gefahren war, überprüfen, eskaliert die Situation.

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Ein 23-Jähriger, der im Intercity von Hagen nach Dortmund schwarz gefahren war, ist auf der Polizeiwache am Dortmunder Hauptbahnhof am Freitagabend völlig ausgerastet. Ein Bundespolizist wurde dabei verletzt.

Die Beamten hatten den Schwarzfahrer zunächst zur Prüfung seiner Personalien mit auf die Wache genommen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn wegen Brandstiftung ein Hausverbot in Süddeutschland besteht und er sich mit fünf verschiedenen Identitäten unerlaubt in Deutschland aufhält.

Polizeibeamter muss sich übergeben

Als seine Fingerabdrücke überprüft werden sollten, trat der 23-Jährige auf den Scanner ein und spuckte einem 43-jährigen Bundespolizisten ins Gesicht. Dieser ekelte sich derart, dass er sich übergeben musste.

Dem somalischen Staatsangehörigen wurde daraufhin eine Spuckschutzhaube übergestülpt. Da er sich gegenüber allen Polizisten aggressiv zeigte und diese beleidigte, sollte er ins Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Auf dem Weg zum Streifenwagen gelang es dem 23-Jährigen aber, sich die Haube vom Kopf zu schieben, so dass er einem 25-jährigen Bundespolizisten erst in die Augen spucken konnte und diesen anschließend in die Genitalien trat.

Ermittlungsverfahren gegen 23-Jährigen

Zwei weitere Bundespolizisten überwältigten den Mann und lieferten ihn schließlich in das Gewahrsam ein. Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, unerlaubten Aufenthalts und tätlichen Angriffs auf Polizisten ein. Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er später, mit der Aufforderung sich bei der Ausländerbehörde zu melden, aus dem Gewahrsam entlassen.

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