Skandal-Rapper

Rapper-Prozess Nuhsan C. – Richter kündigt Plädoyers an

Für Nuhsan C. wird es eng: In seinem Fall stehen die Plädoyers an.

Für Nuhsan C. wird es eng: In seinem Fall stehen die Plädoyers an.

Foto: Alex Talash

Hagen.   Jetzt soll das Verfahren endlich zu einem Ende kommen. Im Verfahren gegen Rapper Nuhsan C. stehen die Plädoyers an.

Jetzt wird es ernst für den 25-Jährigen Nuhsan C., bekannt als Rapper „Jigzaw“: Die Berufungskammer des Landgerichts hat bekanntgegeben, dass der Haftbefehl vom Juli 2017 und der Haftverschonungsbeschluss aufrecht erhalten bleiben, „weil dringender Tatverdacht und Fluchtgefahr weiterhin gegeben sind“. Zuvor hatten die Verteidiger beantragt, beides aufzuheben. Die Bemühungen waren allerdings erfolglos. Das bedeutet für den Rapper: Er muss sich nach wie vor regelmäßig bei der Polizei melden.

Auf den Tag genau halbes Jahr

Jubiläum: Auf den Tag genau vor einem halben Jahr begann vor der Kleinen Strafkammer das Verfahren. Nuhsan C. wird vorgeworfen, einen Kontrahenten im Sommer 2017 mit seiner Machete schwer verletzt zu haben.

Vorsitzender Richter Dieter Krause kündigte an, dass beabsichtigt sei, am nächsten Verhandlungstag die Plädoyers entgegen zu nehmen. Beweisanträge sollten bis zum 6. März gestellt werden. Ansonsten sei damit zu rechnen, dass diese nach dem Verstreichen der Frist wegen Verschleppung abgelehnt würden.

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