Innenstadt

Sommertour: OB Schulz besucht Wochenmarkt in Hohenlimburg

OB Schulz besucht im Rahmen seiner Sommertour den Wochenmarkt in Hohenlimburg.

OB Schulz besucht im Rahmen seiner Sommertour den Wochenmarkt in Hohenlimburg.

Foto: Marcel Krombusch / Westfalenpost

Hohenlimburg.  Der Hagener Oberbürgermeister ist auf Sommertour durch die Stadtbezirke und machte nach Stationen in Altenhagen und Emst nun Halt in Hohenlimburg

Selten kommt dieser Kunde auf den Hohenlimburger Wochenmarkt, um Kirschen zu kaufen. Am Freitag aber stand Erik O. Schulz vor dem Obst- und Gemüsestand und steckte sich eine Tüte ein. Der Hagener Oberbürgermeister ist seit Anfang dieser Woche auf Sommertour durch die Stadtbezirke und machte nach Stationen in Altenhagen und Emst nun Halt in Hohenlimburg. Mit etwa 25 Mitbürgern habe er in den zwei Stunden seines Aufenthalt gesprochen, sagt Schulz.

Zukunft der Innenstadt

Ein Thema kam häufig zur Sprache: Die Innenstadt. „Der Verkehr, das Parken und die Zukunft des Ortskerns – das sind Themen, die viele Leute bewegen“, sagt Schulz. In den Gesprächen sei er auf unterschiedliche, aber sehr klare Meinungen getroffen. „Die einen sagen, wenn man durch die Innenstadt fahren könnte, wäre alles super“, so Schulz. „Die anderen wiederum können sich das gar nicht vorstellen.“

Sein Vorschlag an die Parteien: Mehr Austausch vor Ort. „Die Lokalpolitik hat sich schon häufig mit dem Thema Innenstadt beschäftigt. Setzt euch zusammen.“

Aber nicht nur wegen der Entwicklung des Einzelhandels kamen die Hohenlimburger auf Schulz zu. Auch die geplante Hochspannungstrasse von Amprion war Thema, ebenso wie private Anliegen zum eigenen Grundstücken und zur Bauordnung. Oder ein lockerer Austausch. „Ich wollte mich über die Innenstadt und die Verschuldung der Stadt informieren“, sagt etwa Frank de la Barre, der die Gelegenheit zum Gespräch gerne nutzte.

Wer wollte, konnte Beschwerden und Anliegen auch bei Elke Kramer aufnehmen lassen. Sie verwaltet alle Beschwerden, die den Oberbürgermeister erreichen, und stand bei Bedarf neben Schulz bereit. „Jedes Anliegen wird von uns auch beantwortet“, versichert Kramer. Nur dauern könne das: Die Aufarbeitung der Sommertour 2018 dauerte mehr als ein halbes Jahr.

Derweil dauerte der Besuch des Oberbürgermeisters bis 13 Uhr, danach packte das Team zusammen. Warum nicht bis in den Nachmittag bleiben? „Die Marktzeiten sind erfahrungsgemäß am stärksten frequentiert“, sagt Thomas Bleicher, Pressesprecher der Stadt Hagen. „Außerdem gibt es Sprechstunden für die Bürger und die Möglichkeit, einen Termin beim Oberbürgermeister zu machen.“

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