Exklusiv

Wellness-Kurzurlaub in Hagens einziger Salzgrotte

Entspannung wird in der Salzgrotte von Christina Gieseler (im Vordergrund) und ihren Kunden groß geschrieben.

Entspannung wird in der Salzgrotte von Christina Gieseler (im Vordergrund) und ihren Kunden groß geschrieben.

Foto: Michael Kleinrensing / WP Michael Kleinrensing

Hagen-Fley.  Hagens einzige Salzgrotte feiert einjähriges Bestehen. Gesundheitstrainerin Christina Gieseler spricht über Neuerungen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Vor einem Jahr hat die erste Salzgrotte in Hagen – das „Salinum“ in Fley - eröffnet. „Ich bin total glücklich, dass ich mich im vergangenen Herbst dazu entschlossen hab’, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen“, sagt Christina Gieseler.

Die junge Existenzgründerin hat damals die ehemalige Malerschule in der Sauerlandstraße 1 komplett umgestalten lassen und daraus eine wahre Wellness-Oase geschaffen.

Auf 145 Quadratmetern befinden sich zwei mit Salzsteinen und Salzziegeln ausgestatteten Salzgrotten, auf dem Boden liegen grobe Salzkörner, von der Decke hängen Stalaktiten aus Gips.

Die Hauptgrotte ist 40 Quadratmeter groß und mit zehn Liegen ausgestattet, in der kleineren, zehn Quadratmeter großen Grotte stehen zwei Wasserbetten. „Unglaublich, wie viel sich in einem Jahr bei uns getan hat“, blickt Christina Gieseler zurück. Und dann liefert die Gesundheitstrainerin Beispiele: „Etwa drei Monate nach der Eröffnung hab’ ich ein neues Angebot – Vibrations-Massage im Wasserbett - aufgelegt, und das kommt bei meinen Kunden super an.“

Im auf 32 Grad erwärmten Wasserbett käme echte Wohlfühl-Atmosphäre auf, schwärmt die 34-Jährige, „der Körper kann im Wasserbett einsinken wie in eine Wolke und neben der Wärme führt die Massage zusätzlich zur Entspannung.“

Entspannung unter Anleitung eines Coaches

Außerdem habe sie ihr Yoga-Kursangebot in der großen Grotte ausgebaut. „Ja, Yoga liegt im Trend, auch in der angenehm-salzigen Atmosphäre in der Grotte“, unterstreicht Christina Gieseler. Überhaupt sei die Kombination „Entspannung unter Anleitung eines Coaches“ bei vielen beliebt, „natürlich hab’ ich darauf reagiert und einen zusätzlichen Gesundheitstrainer engagiert“.

Was Christina Gieseler – bei der Eröffnung des „Salinums“ vor einem Jahr wie auch heute – ihren Kunden aus der Nachbarschaft, aus ganz Hagen und sogar aus Nachbarstädten vermitteln will? „Ich möchte den Leuten in ihrem Alltagsstress mehr Lebensbalance und Gelassenheit näher bringen und ihnen das Gefühl geben, ein Stückchen Urlaub mit nach Hause zu nehmen.“

Familienangebote ausgeweitet

In der Wellness-Oase vor der Haustür wurden übrigens auch die Familienangebote ausgeweitet, „ja, die Eltern-Kind-Spielstunde in der großen Grotte wird erfreulich gut angenommen“, freut sich die Gesundheitstrainerin.

„Allerdings“, räumt sie ein, habe sie auch Angebote zurückgefahren: „Die Vormittags-Kurse liefen nicht so gut wie erwartet. Anscheinend haben doch nicht so viele Menschen, wie ich dachte, vormittags Zeit. Oder Stunden für Muße werden lieber in den Nachmittags- oder Abendbereich gelegt.“

Gut für die Atemwege

Relaxen im Wasserbett bei leiser Entspannungsmusik – Luxus im Alltag?

Ein wenig, doch die Wärme in den Salzgrotten lockert auch die Muskulatur, der Energietank wird aufgeladen und die Sole-Luft tut besonders jetzt in der Erkältungszeit den Atemwegen gut. Eine kleine, exklusive Pause vom Alltag.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben