Nahverkehr

Der RRX kommt: Auch Pendler aus dem EN-Kreis profitieren

So soll der Rhein-Ruhr-Express (RRX) aussehen.Foto:Siemens/VRR/dpa

So soll der Rhein-Ruhr-Express (RRX) aussehen.Foto:Siemens/VRR/dpa

Hattingen.  Ab Dezember 2018 soll der langersehnte Rhein-Ruhr-Express (RRX) für Entlastung auf den Pendlerstrecken im Ruhrgebiet sorgen.

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Im Dezember diesen Jahres soll es losgehen: Auf der Regionalexpress-Linie 11, die zwischen Düsseldorf und Kassel verkehrt, werden erstmals die Bahnen eingesetzt, die die Attraktivität des Schienenverkehrs deutlich erhöhen sollen.

Zumindest, wenn es nach den Planungen geht, die ihren Ursprung im November 2006 finden. Damals unterzeichneten Bund, Land und die Deutsche Bahn einen Investitionsrahmenplan, der den Ausbau zahlreicher Bahnstrecken in den Ballungsgebieten vorsah.

In der Zwischenzeit haben sich die Pläne konkretisiert. Sechs Linien des so genannten Rhein-Ruhr-Express (RRX) sollen durch NRW fahren und zwischen Dortmund und Köln einen Viertelstunden-Takt garantieren. „Nach aktuellem Planungsstand wird die komplette Infrastruktur etwa im Jahr 2033 fertig gestellt sein“, sagt Dino Niemann, Pressesprecher des Verkehrs­verbunds Rhein-Ruhr (VRR) auf Anfrage dieser Zeitung.

Veränderungen für Pendler

Spürbare Veränderungen im täglichen Schienenverkehr gibt es für Pendler allerdings schon in den kommenden drei Jahren. Im sogenannten „RRX-Vorlaufbetrieb“ sollen ab Dezember 2018 die neuen Züge fahren.

Zunächst im Halbjahrestakt auf den Linien RE11, RE5, RE6, RE1 eingesetzt, profitieren Fahrgäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis voraussichtlich ab Dezember 2020 von den hochmodernen Fahrzeugen. Dann soll die Regionalexpress-Linie 4, die an den Bahnhöfen in Schwelm, Ennepetal (Gevelsberg) und Witten Hauptbahnhof hält, auf die RRX-Züge umgestellt werden.Der „Wupper-Express“ wird allerdings keine RRX-Linienkennung erhalten. Haltepunkte im Kreisgebiet sind bei den insgesamt sechs RRX-Linien nicht geplant. Hattingen hat als Kopfbahnhof keine direkte Anbindung.

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