Serie Musikschul-Ensembles

Folklore und mehr im bunten Zusammenspiel der Instrumente

Probt in der Aula der Grundschule Oberwinzerfeld: Quodlibet.Rechts Ensemble-Leiterin Dorothea Wied.

Foto: Manfred Sander

Probt in der Aula der Grundschule Oberwinzerfeld: Quodlibet.Rechts Ensemble-Leiterin Dorothea Wied. Foto: Manfred Sander

Hattingen.   Die Gruppe Quodlibet baut auf der Instrumentalgruppe des ehemaligen Kinderchors der Stadt auf. Sie mischt Instrumente und Musikrichtungen.

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Gern würden sie mal wieder ein Konzert im Foyer der Aula der Grundschule Oberwinzerfeld geben. Das steht bei „Quodlibet – Folklore und mehr“ auf der Wunschliste. Im Moment rückt die Gruppe auf dem Spielfeld Tische und Stühle zurecht und passt den Raum den Bedürfnissen der Spielerinnen und Spieler an. Alle machen es sich heimelig für die wöchentliche Probe.

Das ist an anderen Probenorten nicht anders. Selbst an der Musikschule Lessingstraße werden in den einzelnen Zimmern je nach Größe der Ensembles Stühle auseinandergezogen oder zusammengerückt oder zusätzliche Notenständer aufgestellt, um den Raum passend für die jeweiligen Anforderungen zu machen.

Im Lateinischen bedeutet Quodlibet – wie es beliebt – ein Musikstück, in dem Melodien kombiniert werden, die ursprünglich nichts miteinander zu tun haben. Dieses Ensemble, und nicht wie in der vorherigen Folge irrtümlich berichtet die Blockflötenensembles – geht auf die Instrumentalgruppe des Kinderchores zurück.

Musik aus aller Welt

Dieser, vor 45 Jahren gegründet, hatte 2013 einen Schlussstrich gezogen. Einst musikalisches Aushängeschild der Stadt, hatte es einen Abschied auf Raten gegeben. Der Kinderchor hatte eine Instrumentalgruppe, die die Musikstücke, die rund um den Globus spielten, durch Gitarren, Bouzoukis oder Mandolinen begleitete, je nach Bedarf. Nicht nur die Musik spielte in aller Welt. Auch gesungen wurde dort, ob in Kanada oder Australien, Rom oder Verona – mit der jeweilig passenden Instrumentalbegleitung.

Dorothea Wied leitet das Ensemble, das auf der damaligen Instrumentalgruppe aufbaut und in der Zusammensetzung seiner Mitglieder und der Instrumente, die sie spielen, so bunt ist wie die Musik, die sie sich vornehmen. Die Ensembleleiterin spielt beispielsweise Blockflöte, Hans Göbel E-Bass, Jana Seefeldt Klarinette.

Prima Akustik im Foyer

Kerstin Busch hatte zur Probe ihre Mandoline mitgebracht, ihr Sohn Ron Busch ein Akkordeon. In anderen Ensembles ist das Duo mit anderen Instrumenten vertreten. Wie überhaupt alle bei Quodlibet auch noch andere Instrumente spielen. Monika Smitkowski war zuständig für Percussion.

„Die Akustik ist prima“, stellen Ensembleleiterin Dorothea Wied und Christiane Büscher, die sich bei vielen Ensembles zusammentun, bei dieser Gelegenheit wieder einmal fest. Vielleicht klappt es ja doch in absehbarer Zeit, dass auch Zuhörer bei einem Konzert etwas davon haben.

Das sind die Musik-Ensembles der Hattinger Musikschule

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