Gesundheit

Für diese Menschen ist eine Grippeimpfung besonders sinnvoll

Eine Grippe unterscheidet sich von einer einfachen Erkältung. Die Grippe kann sogar tödlich enden. Deshalb raten Apotheker zur Impfung.

Eine Grippe unterscheidet sich von einer einfachen Erkältung. Die Grippe kann sogar tödlich enden. Deshalb raten Apotheker zur Impfung.

Foto: Christina Sabrowsky / dpa

Hattingen.  Apotheker raten zur Impfung gegen Influenza. Die Grippe unterscheidet sich von der Erkältung und kann tödlich enden. Hier ist Impfen sinnvoll:

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Mit dem Herbst kommen die kurzen, kalten Tage und die Gefahr einer Grippeinfektion steigt. Eine echte Grippe, die Influenza, sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Gegensatz zum grippalen Infekt beziehungsweise der gewöhnlichen Erkältung ist sie eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. „Für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere sowie Personen mit einem erhöhten beruflichen Risiko empfiehlt die Ständige Impfkommission die Grippeschutzimpfung“, sagt Apothekersprecherin Claudia Schneppel.

Beste Zeit für die Grippeimpfung

Impfen lassen sollten Patienten sich am besten im Oktober oder November. Aber auch eine Impfung im Dezember und selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle kann noch sinnvoll sein. Nach der Impfung dauert es zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist.

Die Grippeschutzimpfung ist nicht nur für Senioren bedeutsam. Häufig würden Kinder mit Atemwegserkrankungen wie Asthma bei den Impfungen vergessen. Dabei ist die Impfung für chronisch kranke Menschen in jedem Alter sinnvoll.

25.000 Grippe-Tote in Deutschland

Immerhin könne eine Influenza sogar tödlich enden. Laut Robert-Koch-Institut starben bei der ungewöhnlich starken Grippewelle 2017/18 in Deutschland etwa 25.000 Menschen.

Für Menschen, die beruflich im Kontakt mit vielen Menschen stehen – zum Beispiel Lehrer oder Erzieher – kann eine Impfung mit dem aktuellen Vierfach-Impfstoff beim Hausarzt sinnvoll sein, so Apothekerin Schneppel. Sie betont: „Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst vor einer schweren Influenza-Erkrankung, sondern vermeidet auch andere anzustecken.“

Impfstoff wird jährlich verändert

Weil sich der Erreger von Jahr zu Jahr ändert und der Impfstoff jährlich angepasst wird, sollte die Schutzimpfung alle Jahre wieder im Herbst wiederholt werden. „Die Impfung kann die Erkrankung nicht in jedem Fall verhindern. Sie trägt aber dazu bei, dass eine Influenzaerkrankung milder, also mit weniger Komplikationen verläuft als bei Ungeimpften“, erklärt Schneppel.

Zusätzlich zur Grippeschutzimpfung rät die Apothekerin zu weiteren Maßnahmen, um das Ansteckungsrisiko mit Influenza-Viren zu verringern: „Halten Sie Abstand zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung, und waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände.“

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