Am Ende der Woche

Hattingen: Es geht voran – in der Kultur und bei den Schulen

Michael Brandhoff, Redakteur der WAZ Hattingen

Michael Brandhoff, Redakteur der WAZ Hattingen

Foto: Walter Fischer / WAZ

Hattingen.  Hattingen bekommt (temporär) ein Autokino. Und es wird über die Zukunft der Schullandschaft in der Stadt diskutiert. Beides ist gut so.

Schwierige Zeiten – gute Nachrichten: Diese Woche hat einen erfreulichen Verlauf genommen, nicht nur wegen des wunderbaren Wetters am Vatertag.

Nehmen wir zum Beispiel das Autokino- und -theater, das es ab Mitte Juni auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichs­hütte geben soll. Hier haben kreative Menschen ihre Köpfe zusammengesteckt und bringen sowohl für die gebeutelten Kulturschaffenden als auch für die nach Abwechslung dürstenden Bürge­rinnen und Bürger etwas Gutes auf die Bühne. Der Mix aus Comedy und Kino wird gelingen, da bin ich mir schon sicher. Und die Idee, die Open-air-Arena ab Juli durch Sofas und Sessel auch für Fußgänger zu erweitern, hat besonderen Charme. Robert Laube und Uli Wilkes gehen voran!

Gut, dass über die Schulen in Hattingen gesprochen wird

Gut ist auch, dass endlich über die Schullandschaft gesprochen wird. Die Situationsbeschreibung des Organisationsberaters Gebit bringt zwar keine überraschenden, aber bestätigende und somit für viele erfreuliche Erkenntnisse. Nicht etwa weil die Schulen zu klein sind für die zukünftigen Herausforderungen und mehr Platz brauchen, wohl aber weil empfohlen wird, den Standort für die Realschule Grünstraße zu halten.

Mir hat sich die Idee des Umzugs ins Schulzentrum nie erschlossen, jetzt dürfte sie vom Tisch sein. Jetzt wird über andere Lösungen diskutiert, etwa den Umzug der Volkshochschule nach Holthausen oder den Gebäudetausch von Gymnasium und Gesamtschule. Schnell wird das sicher nicht zu entscheiden sein, keine Frage, aber es geht voran!

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