Grundschulen

Nur noch eine Grundschule hat keine Chefin

Letzter männlicher Grundschulleiter: Bruno Lück. Foto: Walter Fischer WAZ / FotoPool

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Hattingen.  Bruno Lück von der Katholischen Weiltor-Schule genießt als Leiter Minderheitenschutz, nachdem Wolfgang Kaiser ausgeschieden ist.

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Die „Nummer 1“ an der Grundschule Oberwinzerfeld wurde gestern verabschiedet: Wolfgang Kaiser ging als Chef von Bord. Damit hat nur noch eine einzige Grundschule einen männlichen Leiter – die Weiltor-Grundschule.

Lehrer sind an Grundschulen ohnehin Mangelware. Womit Männer fehlen, an denen sich die Schüler orientieren können. An den Hattinger Grundschulen machten sie im Schuljahr 2010/11 keine zehn Prozent aus. Neun Männer verzeichnete die Statistik, die gemeinsam mit insgesamt 94 Frauen den Schülernachwuchs unterrichteten. Damals noch an elf Grundschulen. Inzwischen sind es nur noch zehn, seit die Rauendahlschule sich mit den letzten Sommerferien wegen zu wenig Anmeldungen verabschiedet hat.

Bruno Lück, Leiter der Weiltor-Grundschule, freute sich kürzlich, bald Verstärkung zu bekommen an der Bahnhofstraße, keinen Minderheitenschutz mehr zu haben. Was die Rolle als Schulleiter angeht, hat er ihn jetzt – als einziger Grundschulchef in Hattingen.

Vor einiger Zeit gab es mehr Männer an der Spitze von Grundschulen. Doch vor über einem Jahr verabschiedete sich Peter Kaeseler in Holthausen. Zuvor war Hugo Frohn an der Heggerfeldschule ausgeschieden. Es folgten Frauen. Was im Oberwinzerfeld Schule machen soll. Die Schulkonferenz habe sich für Barbara Bickert-Brenneken ausgesprochen, so Kaiser, die stellvertretende Leiterin der Hauptschule.

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