Verkehr

Straßen NRW lässt Dehnfugen an der Kosterbrücke ausbessern

Die Kosterbrücke zwischen Hattingen und Bochum soll in den kommenden Tagen renoviert werden.

Foto: Fischer

Die Kosterbrücke zwischen Hattingen und Bochum soll in den kommenden Tagen renoviert werden. Foto: Fischer

Hattingen.   Die Arbeiten an der Brücke zwischen Hattingen und Bochum kosten 400 000 Euro. Der Verkehr läuft bis zum 24. April nur einspurig.

Es wird eng auf der Kosterbrücke: Weil Straßen NRW bis zum 24. April Instandhaltungsarbeiten durchführt, fließt der Verkehr in beide Richtungen nur einspurig. 400 000 Euro kosten die Arbeiten.

Im ersten Abschnitt wird auf den Spuren von Bochum nach Hattingen gearbeitet. „Auf der anderen Seite wird dann gefahren“, erklärt Projektleiter Lars Batzer von Straßen NRW. Der Grund für die Arbeiten: Lager und Gummidichtungen der Dehnfugen, die Autofahrer beim Be- und Abfahren von der Brücke queren, müssen ausgetauscht werden. „Das sind Verschleißteile. Im ungünstigen Fall halten sie 25 Jahre, im besten Fall 50 Jahre“, so Batzer.

Auch die Fahrbahndecke wird saniert

Eine Spezialfirma führt die Arbeiten aus, im Zuge derer dann auch gleich die Fahrbahndecke der Straße auf Bochumer Seite saniert wird – und zwar bis zu der Stelle, wo die Straße kürzlich neu gebaut wurde. Für die Asphaltarbeiten könnten Minusgrade oder lang anhaltender Regen ein Problem sein. „Darum legen wir solche Arbeiten nicht beispielsweise in den November. Für die Dehnfugen spielt das Wetter keine große Rolle“, so Batzer.

Straßen NRW betreut rund 10 000 Brücken in der Region. Vor allem bei den Brücken aus den 1960er und 1970er Jahren besteht laut Straßen NRW Handlungsbedarf. Aus dieser Zeit stammt auch die Kosterbrücke: Sie wurde 1978 bis 1979 erbaut und kostete damals 20 Millionen Deutsche Mark. Sie ist die fünfte Brücke an dieser Stelle und hat eine Spannweite von 78,50 Metern. Die neue Brücke sollte damals vor allem die Verkehrsanbindung für die Henrichs­hütte in Welper verbessern.

Regelmäßig werden Brücken geprüft

Ein Sicherheitsrisiko für die Verkehrsteilnehmer besteht laut Straßen NRW bei den Brücken aus der Zeit dennoch nicht, denn sie werden regelmäßig geprüft. Zwei Mal pro Jahr gibt es eine Sichtprüfung, um Veränderungen zu erkennen. Die umfangreichste und intensivste Prüfung bietet die alle sechs Jahre stattfindende Hauptprüfung, bei der die gesamte Brücke in Augenschein genommen und bewertet wird. Eine zusätzliche Prüfung erfolgt alle drei Jahre.

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