Stadtumbau

Wie Welper altengerecht wird mit Vera Moneke

Sozialarbeiterin Vera Moneke will wissen, was Menschen ab 55 Jahrenwollen und brauchen. Informationsabend startet am 1. März in der Gesamtschule

Foto: Manfred Sander

Sozialarbeiterin Vera Moneke will wissen, was Menschen ab 55 Jahrenwollen und brauchen. Informationsabend startet am 1. März in der Gesamtschule Foto: Manfred Sander

hattingen.   Die Sozialarbeiterin will wissen, was Menschen ab 55 Jahren wollen und brauchen. Informationsabend startet am 1. März in der Gesamtschule.

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Bis Ende Januar war Vera Moneke bei „Welper aktiv“ an Bord, seit dem 1. Februar managt die Sozialarbeiterin das „Altengerechte Quartier Welper“ im sozialen Bereich. Ihre Zielgruppe: Menschen ab 55. Deren Wünsche und Bedürfnisse möchte die 33-Jährige, die eingebunden ist ins Stadtumbaubüro Welper, kennenlernen und nach Möglichkeit umsetzen. Für eine Laufzeit von drei Jahren stehen für das Projekt 175 000 Euro zur Verfügung.

Die Frau hat früher in der Flüchtlingshilfe gearbeitet und klare Vorstellungen davon, welche Angebote sie machen könnte. Beispielsweise schweben ihr Stadtteilspaziergänge vor. „Quatsch“ fände sie aber, etwas zu entwickeln, was nicht gewünscht oder schon vorhanden ist. Deshalb will sie vor allem wissen, was die Menschen in Welper wollen und brauchen, abklopfen, was es schon gibt, um nicht parallel etwas aufzubauen, was schon da ist. Um Vorhandenes zusammenzutragen, will Moneke Kontakt zu Einzelpersonen, Vereinen und Verbänden knüpfen, Kooperationen und Netzwerke nutzen. Im Flüchtlingscafé mittwochs von 15 bis 17 Uhr kann sie auch an ihre frühere Arbeit anknüpfen.

40 von 100 Hattingern sind älter als 55 Jahre. In Welper sind es zwei mehr: 42 von 100. Sind in Hattingen insgesamt 22 580 Frauen und Männer von 56 265 Hattingern über 55 Jahre alt, sind es in Welper 2990 Menschen von 7055. Diese knapp 3000 gehören zur Zielgruppe der Managerin des „Altengerechten Quartiers Welper“ – aber auch Jüngere, denn die über 55-Jährigen wollen nicht nur im eigenen Saft schmoren. Es soll vielmehr einen munteren Austausch zwischen den Generationen geben.

Ihnen und allen anderen, die Interesse haben vorbeizuschauen, wird sich Vera Moneke bei einem Informationsabend am 1. März von 18 bis 20 Uhr in der Aula der Gesamtschule, Marxstraße 99 in Welper, vorstellen. Außerdem ist sie ansprechbar im Rahmen fester Sprechstunden montags von 10 bis 12, mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr. Sie hat aber auch außerhalb dieser Zeiten ein offenes Ohr für Anliegen und ist erreichbar unter 02324/9676691, Mail aq@stadtumbau-welper.de.

Bauliche und soziale Barrieren

Möglichst viele Menschen will Vera Moneke ins Boot holen, Angebote mit ihnen schaffen. Und mit dem Stadtumbaubüro zusammenarbeiten, das bei ihrer Vorstellung durch Alexander Kutsch vertreten war. Außerdem mit dem Seniorenbüro, repräsentiert durch Tanja Meis. Beim Umbau des Stadtteils geht es nicht nur um bauliche Barrieren, sondern auch um soziale, die beseitigt werden sollen.

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