E-Scooter

Zum Mieten: E-Scooter rollen bald durch Hattingen und Witten

Verena Obergfell (Bogestra), Andreas Nelskamp, Geschäftsführer von Rydies (Mitte), und Sven Mittelbach (Rydies) arbeiten jetzt auch in Hattingen zusammen.

Verena Obergfell (Bogestra), Andreas Nelskamp, Geschäftsführer von Rydies (Mitte), und Sven Mittelbach (Rydies) arbeiten jetzt auch in Hattingen zusammen.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Hattingen/Witten.  Bogestra bietet gemeinsam mit dem Start-up „Rydies“ Miet-Modelle für Elektro-Zweiräder auch in Hattingen und Witten an.

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E-Roller, E-Bikes und andere elektrobetriebene Zweiräder, die Kunden mieten können, werden wohl auch bald in Hattingen und Witten zu sehen sein. Das deutsche Start-up-Unternehmen „Rydies“ stellt ab sofort sechs verschiedene Modelle zur Verfügung und kooperiert dabei eng mit der Bogestra. Sie vertreibt und vermarktet die Fahrzeuge exklusiv.

„Mein E-Abo“ heißt das Pilotprojekt in den Bogestra-Städten

„Mein E-Abo“ heißt das Pilotprojekt (www.mein-e-abo.ruhr). Die Bogestra ist eigenen Angaben zufolge bundesweit das erste Nahverkehrsunternehmen, das ein solche Abo zusätzlich zum Verkauf von Bus- und Bahn-Tickets hat – auch im Kundencenter am Reschop Carré in Hattingen und im Ticketshop an der oberen Bahnhofstraße in Witten.

Im Fahrzeug-Programm von Rydies stehen sechs verschiedene Modelle: drei E-Bikes, zwei E-Motorroller sowie ein E-Tretroller. Dieser ist mit 14 Kilo relativ leicht und obendrein zusammenklappbar, so dass er – anders als die herkömmlichen Miet-E-Roller – auch in Bus und Bahn mitgenommen werden darf. 49 Euro Miete im Monat kostet dieser Roller, die anderen Modelle 89 beziehungsweise 99 Euro. Die Mindestmietdauer beträgt drei Monate.

Gemietet werden können alle Modelle erst ab 18 Jahren

„Gemietet werden können alle Modelle erst ab 18 Jahren, denn es muss ein Vertrag abgeschlossen werden. Wer einen E-Motorroller haben möchte, muss auch einen Mofa-Führerschein nachweisen. Gebucht werden kann nur in den Kunden-Centern der Bogestra in Hattingen, Bochum, Gelsenkirchen und Witten.

Spätestens sieben Werktage später soll das Fahrzeug bereitgestellt werden. Abgeholt werden alle gebuchten E-Fortbewegungsmittel in Bochum an der Radstation am Hauptbahnhof. Das soll mit einer persönlichen Einweisung erfolgen. Die Zweiräder sind über Teilkasko versichert. Der Akku wird an einer normalem Steckdose zu Hause oder, wenn erlaubt, am Arbeitsplatz aufgeladen.

Für Kunden, für die der Fahrplan und die örtliche Anbindung nicht ausreichen

Die Bogestra will mit diesem Projekt auch solche Kunden bedienen, für die der Fahrplan und die örtliche Anbindung nicht ausreichen. Deshalb soll „Mein E-Abo“ neue Zielgruppen und Einnahmequellen erschließen. Bogestra-Projektleiterin Verena Obergfell: „Abhängig von Faktoren wie dem Wetter und der Entfernung sind persönlich nutzbare E-Fahrzeuge eine sinnvolle Ergänzung zu Bus und Bahn.“

Andreas Nelskamp, Gründer und Geschäftsführer von Rydies, sagt: „Mit dem Angebot möchten wir die Einstiegshürde für hochwertige E-Bikes, E-Tretroller und E-Motorroller senken und Menschen ansprechen, die diese Fahrzeuge auf dem Weg zur Arbeit oder im Alltag bislang eher wenig nutzen.“

Die Bogestra kooperiert bereits mit dem E-Tretroller-Anbieter Circ sowie mit dem Leihfahrrad-Anbieter Nextbike.

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