Spende

Heiligenhaus: Ex-Fußballer freut sich über Geld für Stiftung

Gerald Asamoah (Mitte) freut sich über den Scheck für seine Stiftung, den er von Schülersprecherin Frieda Stein (li.), Schulleiterin Carmen Tiemann (2.v.li.), Lehrer Chris Hohmann und Leonie Hartmann (Schüler SV) überreicht bekam.

Gerald Asamoah (Mitte) freut sich über den Scheck für seine Stiftung, den er von Schülersprecherin Frieda Stein (li.), Schulleiterin Carmen Tiemann (2.v.li.), Lehrer Chris Hohmann und Leonie Hartmann (Schüler SV) überreicht bekam.

Foto: Uwe Möller / FUNKE Foto Services

Heiligenhaus.  Die Schüler der Gesamtschule sammelten 18.000 Euro bei Sponsorenlauf. Die Hälfte des Geldes fließt nun der Stiftung eines Ex-Nationalspielers zu.

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Die Schüler der Gesamtschule können zufrieden mit sich sein: Beim Sponsorenlauf nach den Sommerferien haben sie stolze 18.000 Euro erlaufen. Die Hälfte dieser Summe fließt in ein großes Sportevent am Schuljahresende, die andere Hälfte geht an die Stiftung eines ehemaligen Fußball-Nationalspielers.

Dabei handelt es sich um die Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder. Der Namensgeber der Stiftung ließ es sich denn auch nicht nehmen, den Scheck über 9.000 Euro persönlich in Empfang zu nehmen.

Das beste Ergebnis jemals beim Sponsorenlauf

„Das ist das beste Ergebnis, das wir jemals bei einem solchen Lauf erzielt haben“, freut sich Sportlehrer Chris Hohmann, der alle zwei Jahre den Sponsorenlauf organisiert. Und auch Schulleiterin Carmen Tiemann ist froh über das große Engagement ihrer Schüler für den guten Zweck: „Unsere Schülervertretung sucht immer nach einem sozialen Projekt, für das wir uns engagieren können. Hier kann herzkranken Kindern schnell geholfen werden.“

Genau das ist das Ziel der Stiftung, die der frühere deutsche Nationalspieler Gerald Asamoah 2007 gegründet hatte - aufgrund eines Versprechens, das er sich selbst gab: „Als bei mir 1998 ein Herzfehler entdeckt wurde, durfte ich eine Zeit lang nicht Fußball spielen. Da habe ich mir gesagt, wenn ich wieder gesund genug werde um weiter spielen zu können, gebe ich etwas von diesem Glück weiter.“ Mehr als 20 Kinder aus Ghana, Nigeria, Ägypten und anderen Ländern konnten seitdem mithilfe der Stiftung operiert werden – jede Operation kostet mindestens 50.000 Euro.

Die Asamoah-Stiftung soll auch weiter bedacht werden

„Wenn möglich, setze ich mich bei jedem Kind ans Krankenbett“, erzählt Asamoah, der die erste Patientin der Stiftung noch regelmäßig trifft: „Sie gehört quasi zur Familie.“ Und damit die Schüler der Gesamtschule auch wissen, wofür das von ihnen erlaufene Geld verwendet wird, bekommen sie demnächst ein Video der Stiftung zu sehen. Auch der Erlös des nächsten Sponsorenlaufs soll zur Hälfte an die Asamoah-Stiftung gehen.

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