18 Leerstände bekämpfen

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Hemer. (cast) Lang war die Tagesordnung, die der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr gestern abzuarbeiten hatte. Einzelhandelsgutachten und Ladenleerstandmanagement waren nur zwei der Themen. Dazu kamen unter anderem Ausbauplanungen im Ber

Elisabeth Kopischke und Christina Nitz berichteten in Sachen Ladenleerstandsmangement für das Unternehmen Junker und Kruse. Schwächen sieht man in Hemers Zentrum zum Beispiel an der Gestaltung und Nutzung des Hademareplatzes, in vielen sogenannten "vernachlässigten Bereichen", in den 18 Ladenleerständen, in der geringen Passantenfrequenz, im unattraktiven Rathauskomplex und im "Ausbluten der Ränder". Aber es gibt laut Junker und Kruse auch Stärken, und die liegen laut Elisabeth Kopischke in der Außengastronomie, in den kostenlosen Parkplätzen, in der Nähe zu Wohnsiedlungen und Erholungsbereichen und in zentralen Nutzungen im Hauptgeschäftsbereich. Damit meint sie wiederum das Rathaus und die Geldinstitute.

Den Zuschlag für die Landesgartenschau müsse man für die Innenstadt nutzen und die Funktionalität der Fußgängerzone wieder herstellen. Vielleicht sollte man die Fußgängerzone für den Autoverkehr freigeben, hieß es. Froh ist man seitens des Unternehmens, dass die Extra-Immobilie wieder eine Verwendung findet. "Das war der größte Leerstand und Schandfleck", so die Referentin in der gestrigen Sitzung. Die Sicherung der Nahversorgungsfunktion und die Stärkung des Wochenmarktes als Frequenzbringer sind weitere Ziele.

Für die Zukunft sind viele Maßnahmen geplant, und am 11. September wird es eine große Informationsveranstaltung im Rahmen der Versammlung der Wirtschaftsinitiative geben. Bericht folgt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben