"Interessengemeinschaft Bewohner Stübeckens"

A-46-Probebohrung schreckt Stübecken-Anwohner auf

Foto: IKZ

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Hemer. Die aktuellen Probebohrungen für den Tunnelbau zur Weiterführung der Autobahn 46 (A-46-Lückenschluss) schrecken derzeit Anwohner am Stübecken auf.

Verunsichert sind die Bürger vor allem, weil die Ergebnisse der Probebohrungen den Standort für den Tunnelausgang auf dem Stübecken bestimmen werden. Nach einer bisherigen Planungsvariante aus dem Jahre 1995 sollte der Hemeraner A-46-Tunnel im Norden des Stadtgebietes mindestens 50 Meter mitten im Waldgebiet austreten. Nach jetziger Erkenntnis bzw. Befürchtung könnte die Öffnung allerdings schon in den nahen Wiesen herauskommen - mit Bebauung in der Nachbarschaft: Direkt betroffen wären Anwohner Am Voßholz, am Oberlinweg oder am Von-Ketteler-Weg.

Das wäre die Katastrophe, konstatiert eine neue „Interessengemeinschaft Bewohner Stübeckens”, die die Mitbürger in naher Zukunft zu einem Informationsabend in die Turnhalle des TV Landhausen einladen will, um die dramatische Entwicklung zu erläutern. Der zu bauende A-46-Tunnel muss im Stübecker Waldgebiet enden, diese Forderung will sich die IG zum Ziel setzen: „Damit könnten die Menschen in Hemers nördlichem Stadtteil leben!”.

Ansprechpartner der neuen „Interessengemeinschaft Bewohner Stübeckens” sind Fritz Bald, Günter Schulte und Rudi Amtmann.

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