Ostern

Andrang an den sommerlichen Osterfeuern

Osterfeuer BSV Ihmert im Ostfeld

Osterfeuer BSV Ihmert im Ostfeld

Foto: Ralf Engel

Hemer.  Die Sonne strahlte mit Veranstaltern um die Wette. Zwölf Traditionsfeuer wurden in den Ortsteilen entfacht.

Das wohl schönste Geschenk zu Ostern bescherte der Osterhase mit dem traumhaften Wetter. Anders als in den Vorjahren, wo die Traditionsfeuer zu Ostern vor allem zum Wärmen dienten, brauchten die Besucher der Osterfeuer in diesem Jahr keine wärmende Kleidung und auch auf Glühwein konnte guten Gewissens verzichtet werdet. So strahlten die Veranstalter mit der Sonne um die Wette, denn in den Ortsteilen strömten die Familien zu den sommerlichen Grillfesten. Zwölf Vereine hatten an Karsamstag und an Ostersonntag eingeladen.

In Brockhausen beim Männergesangverein waren einige Sorten Kaltgetränke innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und es musste Nachschub für die Massen besorgt werden. In Scharen strömten die Dorfbewohner und Gäste von außerhalb auf die Wiese unterhalb von Beckmanns Hof, wo eines der größten Osterfeuer der Stadt abgebrannt wurde.

Königspaar entfacht in Deilinghofen die Feuertonnen

Zwar gab es wegen der Lage direkt im Wald kein großes Feuer, aber dennoch nicht minder gemütlich war es bei den Schützen des BSV Deilinghofen und den Kameraden des Löschzuges Deilinghofen. Oberhalb des Schützenheimes am Balver Weg hatten Schützen und Blauröcke erneut gemeinsam zur Veranstaltung eingeladen und auch hier kamen die Besucher zahlreich, besonders Familien mit Kindern machten sich auf den Weg. Schließlich gab es für die jungen Besucher an einem kleinen Feuer Stockbrot. Das etwas größere Feuer in den Feuerschalen zündeten traditionell die amtierenden Majestäten an. König Frank Bergamoz und Königin Janina Schmerder entfachten nicht nur das Feuer, sondern verteilten passend als Osterhase verkleidet zusammen mit Jugendschützenkönigin Kathlynn Kruse auch noch Süßigkeiten an die Kinder.

Abendsonne im Ihmerter Ostfeld genossen

Groß war der Andrang auch bei den Ihmerter Schützen. Im Ostfeld genossen die Besucher die Abendsonne und beobachteten das Osterfeuer aus großer Entfernung. Erst zu späterer Stunde wurde dann doch die Wärme des Feuers oder des großen Zeltes gesucht. Die 2. Kompanie hatte alle Hände voll zu tun, die vielen Gäste zu bewirten und freute sich über viele junge Familien.

Gerne hätte auch der BSV Hemer groß gefeiert, zumal solch ein Traumwetter über Ostern eine echte Rarität ist. Wei

l die Stadt die Bauarbeiten für die Freizeitanlage auf dem Lamberg noch nicht beendet hat, konnte das traditionelle große Osterfeuer nicht auf dem Lamberg entfacht werden. Die Schützen mussten auf den Platz vor dem Schützenhaus ausweichen, wo Grill und Feuertonnen entfacht wurden. Entsprechend kleiner war auch das Interesse der Bürger.

Gegrillt und gefeiert wurde am Wochenende auch beim Tennisclub und der Löschgruppe Landhausen, auf dem Hof Hücking und Burris-Hoeborn, bei der Löschgruppe Frönsberg, der KJG am Haus Hemer, der Dorfgemeinschaft Riemke und auf dem Freizeithof Mesterscheid.

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