Hemer. Am 17. März erinnert die DGD Lungenklinik Hemer an den „World Sleep Day“. Warum guter Schlaf so wichtig ist.

Wenn Tag und Nacht gleich lang sind, dann wird international seit 2008 der World Sleep Day (dt. Welttag des Schlafes) gefeiert. In diesem Jahr fällt der von der WASM (World Association of Sleep Medicine) ins Leben gerufene „World Sleep Day“ auf den Freitag, 17. März. Ziel dieses besonderen Tages ist es, auf die Notwendigkeit eines gesunden Schlafes hinzuweisen und ein Bewusstsein für die Häufigkeit von Schlafstörungen zu schaffen. In diesem Jahr lautet das Motto „Schlaf ist essenziell für die Gesundheit“.

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In der DGD Lungenklinik Hemer kennt man sich im Schlafmedizinischen Zentrum schon seit mehr als 25 Jahren sehr gut mit Schlaf aus. Der Chefarzt der Pneumologie Privatdozent Dr. Michael Westhoff blickt mit seinem Team aus Fachärzten und Pflegefachkräften auf mehrere tausend Patienten zurück, die im Hemeraner Schlaflabor erfolgreich diagnostiziert und behandelt wurden, so dass der Schlaf bei den Betroffenen wieder zu Wohlbefinden und gesünderem Leben beitragen konnte. „Wie gesundes Essen und sportliche Betätigung ist der Schlaf für das physische, mentale und soziale Wohlbefinden von großer Bedeutung. Er stellt somit eine wesentliche Säule für ein gesundes Leben dar“, betont Privatdozent Dr. Westhoff.

Schlaftiefe ist wichtig

Leider seien die Zusammenhänge von gutem, erholsamen Schlaf und Gesundheit bislang nicht allgemein ins Bewusstsein gelangt. So hänge ein gesunder Schlaf nicht nur allein von der Dauer ab. „Die Kontinuität des Schlafs, das heißt ein Schlaf ohne Unterbrechungen und die Schlaftiefe mit erhaltener Schlafstruktur sind von Wichtigkeit“, betont die Klinik.

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Ein gesunder Schlaf unterstützt Gedächtnis und Lernfunktionen, beeinflusst das Immunsystem, sorgt für Wachheit und Energie am darauffolgenden Tag. Demgegenüber haben eine schlechte Schlafqualität und insbesondere nicht-erkannte und nicht-therapierte schlafbezogene Atemstörungen viele negative Effekte auf die Gesundheit. Mögliche Folgen sind Fettleibigkeit, Diabetes, koronare Herzerkrankungen, Gedächtnisstörungen, Reaktionsfähigkeit oder Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit. Letztere gehen mit einem erhöhten Risiko von Unfällen einher.

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