Deilinghofen. Statt Erlös aus dem Holzverkauf, hohe Kosten: Die Aufforstung nach Sturm und Borkenkäfer ist für Waldbauern aus Hemer und Menden ein Kraftakt.

Sie sind winzig, auf den riesigen Kahlflächen der heimischen Berge zwischen Wurzeln und Geäst kaum zu sehen und doch ruhen auf ihnen die ganzen Hoffnungen für die Zukunft des Waldes und des Klimas: 725.000 junge Bäume haben die Waldbauern der Forstbetriebsgemeinschaft Unteres Hönnetal aus Hemer und Menden nach dem Sturm Friederike und dem folgenden Waldsterben durch Trockenheit und Borkenkäfer gepflanzt. Schon diese Zahl veranschaulicht die gewaltige Kraftanstrengung, doch die Kosten und Mühen der einzelnen Waldbauern vermag sie nicht widerzuspiegeln. Knapp die Hälfte der Schadensfläche ist jetzt wiederaufgeforstet, Zeit für eine Zwischenbilanz.