Karriere im MK

Auch die Eltern wappnen sich für „Karriere im MK“

Neben Georg Christopher informierte auch Jörg Schuhmacher die Eltern

Neben Georg Christopher informierte auch Jörg Schuhmacher die Eltern

Foto: Annabell Jatzke

Hemer.  Gut besucht war der Elternabend im Vorfeld der Veranstaltung „Karriere im MK“.

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Zum 8. Mal findet am Dienstag, 24. September, die Ausbildungs- und Studienbörse „Karriere im MK“ statt, und trotzdem ist es jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung für die Organisatoren. In diesem Jahr ist man sehr stolz auf die Vielfalt an Berufen, die präsentiert werden. Mehrere Tausend Schüler werden im Grohe-Forum erwartet. 128 Aussteller werden Rede und Antwort stehen. Mit-Organisator Georg Chris­tophery von der Stadt Iserlohn, die diese Börse im Verbund mit den Städten Hemer, Menden und Balve anbietet, unterstrich am Dienstag beim ersten Elternabend im Hemeraner Jugend- und Kulturzen­trum die Chancen der Börse. „Man kann sich nicht früh genug über die berufliche Zukunft informieren“, appellierte Christophery eindringlich.

Mit den zwei Elternabenden – der zweite findet heute um 19 Uhr im Hönne-Berufskolleg in Menden statt – wollen die Organisatoren vor allem die Eltern gut auf die Börse vorbereiten und ihnen vorab einen Überblick über den Ausbildungsmarkt im Märkischen Kreis geben. Auch einige Jugendliche, deren Schulen nicht das sehr gute Angebot der Vorbereitungsveranstaltungen für Klassen bzw. Jahrgänge nutzen, fanden sich aber am Dienstag im Publikum. Es wurden der Ablauf der Messe sowie die Möglichkeiten, die sich für die Besucher eröffnen, erläutert. Nach der Begrüßung erklärte Georg Christophery kurz die Ziele des Abends, bevor er aufzeigte, was die Besucher am „Karrieretag“ erwartet. Ein Einspieler von vorherigen Börsen gab den Anwesenden einen anschaulichen Einblick.

Berufe und Studiengängewerden vorgestellt

Im Anschluss informierte Jörg Schuhmacher von der Agentur für Arbeit über die aktuelle Ausbildungsplatzsituation in Iserlohn, Hemer, Menden und Balve. „Auf der Börse gibt es noch weitaus mehr Informationen“, versprach Schuhmacher. Denn dort werden eine Vielzahl an Berufen und Studiengängen präsentiert Auch wenn viele heutzutage Angst haben, keinen Ausbildungsplatz zu finden, beruhigte Schuhmacher. In der heimischen Region sehe es deutlich besser aus als beispielsweise im benachbarten Ruhrgebiet.

Nach den Hintergrundinformationen zur Ausbildungsplatzsituation im heimischen Raum wurden den Besuchern drei Berufsfelder vorgestellt. Einerseits sprach Frank Röder vom Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft unter dem Titel „Zukunft Handwerk – Karriere mit Lehre“ über Handwerksberufe. Explizit stellte er das Berufsbild des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik vor. Einen Einblick in die Metall- und Elektroindustrie gab es von Markus Henseler von der Firma ECO Schulte. Er unterstrich die Zukunftsperspektiven für kaufmännische und technische Berufe. Der Beruf der Industriekaufleute werde auf der Börse zu den am häufigsten vertretenden zählen, weil diese tatsächlich am meisten gebraucht werden. Verbundstudiengänge stellen die Auszubildenden vor eine Herausforderung, heißt es doch Arbeit, Berufsschule und Studium gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen. Wer dies diszipliniert schafft, hat dann jedoch sehr gute Zukunftsaussichten.

Ein wichtiges Berufsfeld ist auch die Pflege. Michael Schäfer, Leiter der Fachschule für Gesundheits- und Krankenpflege der Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis am St.-Elisabeth-Hospital, zeigte auf, dass das eine Berufswahl mit Zukunft sei. Anhand von Gesundheits- und Krankenpflegern sowie Altenpflegern beschrieb er beispielhaft, was die Auszubildenden erwartet.

Vorbereitung auf den Besuchder Börse ist sehr wichtig

Für diese und alle weiteren Berufe gelten gewisse Erwartungen, die ein Arbeitgeber heute an seine Bewerber hat, welche natürlich im Laufe des Abends noch kurz thematisiert wurden. Nicht nur zum Schluss, sondern auch zwischendurch konnten die über 60 Besucher Fragen stellen. Dafür standen die Referenten auch im Anschluss noch zur Verfügung. Unter www.karriere-im-mk.de finden sich viele Informationen rund um den 24. September und zur Vorbereitung darauf. Denn sowohl diejenigen, die schon wissen, was sie werden wollen und entsprechend auf der Suche nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz sind, als auch die, die sich erst einmal über ihre künftigen Möglichkeiten informieren möchten, sollten ihren Besuch bei der Börse vorbereiten. Während von 9 bis 13 Uhr vor allem die angemeldeten Schulen „Karriere im MK“ besuchen und somit mit einem regen Andrang zu rechnen ist, prognostiziert Georg Christophery für nachmittags weniger Gedränge. Dann haben auch die Eltern bis 18 Uhr die Gelegenheit für einen Besuch gemeinsam mit ihrem Nachwuchs.

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