Schulen

Bedarfsgerecht und modern

Gesamtschule Hemer

Gesamtschule Hemer

Foto: Engel

Hemer.   Die CDU beantragt die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes.

Alle Schüler sollen die Schule besuchen können, die sie besuchen wollen – das ist das Ziel der CDU, die jetzt die Verwaltung beauftragt, die Schulentwicklungsplanung zum Schuljahr 2020/21 für den Primarbereich, sowie die Sekundarstufen I und II fortzuschreiben.

CDU-Chef Martin Gropengießer und CDU-Ratsmitglied Dr. Michael Rübsam betonen, dass hierbei die Aspekte des offenen Ganztags und der Übermittagbetreuung zu berücksichtigen sind. Die Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro für Schulentwicklung solle angestrebt werden. „Die CDU hat 2012 zusammen mit FDP und UWG ein Schulkonzept verabschiedet, das heute noch unumstritten ist. Aber jetzt müssen wir uns fragen, wie es weitergeht“, sagt Martin Gropengießer, „das Schulkonzept muss nachjustiert werden, weil es sich nach den Bedürfnissen der Schüler und Eltern richten soll“.

Immer größer werdender Zulauf zur Gesamtschule

Ausnahmsweise werde die Gesamtschule in diesem Jahr sechszügig laufen, weil man sonst zu viele Kinder – in der Größenordnung einer kompletten Schulklasse – hätte abweisen müssen. In den vergangenen Jahren seien bereits Kinder abgewiesen worden, was nach Meinung der CDU nicht sein dürfe, so Dr. Michael Rübsam.

Ihren Antrag begründen die Christdemokraten mit dem geänderten Wahlverhalten beim Übergang von der Primarstufe zur Sekundarstufe, mit der Rückkehr zu G9 am Woeste-Gymnasium zum Schuljahr 2019/2020. Weiterhin nennt die CDU den wachsenden Bedarf an Plätzen im offenen Ganztag und in der verlässlichen Übermittagbetreuung im Primarbereich. „Bei der Übermittagbetreuung knirscht es an allen Enden“, so Dr. Rübsam, der Bedarf habe sich in diesem Bereich einfach weiterentwickelt.

Auch die Migration spiele hinsichtlich des Antrags eine große Rolle, zwar gebe es internationale Klassen an den Schulen, aber die Frage sei, wie man künftig an den Hemeraner Schulen mit Migration umgehe. Auch hinsichtlich des demographischen Wandels müssten verlässliche Zahlen her.

Die CDU stellt sich das so vor, dass noch vor der Sommerpause die Vergabe an ein Planungsbüro erfolgen soll, damit noch in diesem Jahr die Schulentwicklungsplanung unter Dach und Fach ist. „Man darf die Bereich Schule nur als Ganzes betrachten, die Politik muss eine Handreichung haben, welche Entscheidungen zu treffen sind“, so der CDU-Chef. Man wolle dieses Thema nicht aussitzen, sondern müsse jetzt handeln. Gropengießer in Richtung Bürgermeister: „Wir machen hier gerade die Hausaufgaben des zuständigen Dezernenten.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben