Tomczak: "Wir rechnen uns mit Camminadi Chancen aus"

Bernd Camminadi (SPD) kandidiert fürs Bürgermeisteramt

Foto: IKZ

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Hemer. Bernd Camminadi soll im nächsten Jahr wieder als SPD-Bürgermeisterkandidat gegen den CDU-Amtsinhaber Michael Esken antreten.

Darauf haben sich die Vorstände des SPD-Ortsvereins und der SPD-Ratsfraktion ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung jeweils einstimmig verständigt, und mit der Empfehlung für „unseren altbewährten Bernd Camminadi” geht Parteivorsitzender Siegfried Tomczak am 13. Dezember auch in die Mitgliederversammlung der Sozialdemokraten: „Wir gehen davon aus, dass unsere Mitglieder, die souverän sind, Bernd Camminadi offiziell zum Bürgermeisterkandidaten wählen werden.” Camminadi habe 2004 gegen Michael Esken eine sehr gute Figur abgegeben, er sei kompetent und die Stimmenauszählung damals sei eine „knappe Kiste” gewesen mit 192 Stimmen Unterschied: „Und wir rechnen uns mit Bernhard Camminadi auch Chancen aus.”

Der inzwischen 60-jährige SPD-Favorit hat sich auch von seiner Familie die Zustimmung für das erneute Engagement geben lassen. Camminadi ist als Prokurist für die Firma Lobbe tätig; in seinen 39 Berufsjahren dort habe er viel erlebt und viele Erfahrungen gesammelt, was ihm in seinem politischen Leben geholfen habe. Er berichtet, dass man am Montag in der Fraktion beschlossen habe, die Nachricht von seiner Bewerbung nun offiziell mitteilen zu müssen. Gegen Esken will Camminadi gut vorbereitet antreten, weil er sich eine Demokratie ohne echte Auswahlmöglichkeit nicht vorstellen mag: „Wir gehen die Sache an. Wichtig ist, dass mir auch in der Mitgliederversammlung der Rücken gestärkt wird.”

„Große Zustimmung” für Bernd Camminadi erwartet auch Fraktionschef Hans-Peter Klein von der Parteibasis der Sozialdemokraten.

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