ZSK in Hemer offiziell eröffnet.

Besonderer Tag für Hemer, die Region und NRW

Foto: IKZ

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Hemer. Von großer Bedeutung ist das Zentrum für Sicherheits- und Katastrophenschutztechnik (ZSK), das am Donnerstag in Hemer offiziell eröffnet wurde. NRW-Staatssekretär Dr. Jens Baganz hat sich sehr für das besondere Projekt eingesetzt, so dass das Land das ZSK mit 10 Millionen Euro förderte.

Es war ein großer Tag für alle Beteiligten, und Michael Zacher von der Gesellschaft der sicherheits- und wehrtechnischen Wirtschaft (GSW) betonte, dass das ZSK europaweit ein Alleinstellungsmerkmal darstelle. „Entwicklung, Forschung, Produktion und Vermarktung - das alles geschieht auf einem Gelände”, sagte Michael Zacher, der am Donnerstag auf dem Gelände der früheren Blücherkaserne zahlreiche Gäste aus Nah und Fern begrüßen konnte. Initiatalprogramme im ZSK seien die internationale Waldbrandbekämpfung und die internationale Minenräumung gewesen, so Zacher. Wie moderne Waldbrandbekämpfung in unwegsamen Gelände ausschauen kann, davon überzeugten sich die Gäste auf dem früheren Truppenübungsplatz. Das Unternehmen Airmatic stellte dort seine einzigartigen Löschpanzer vor.

Staatssekretär Dr. Baganz ist Schirmherr

Schirmherr des ZSK ist Staatssekretär Dr. Jens Baganz, der von „einem besonderen Tag für Hemer, die Region und NRW” sprach. „Das ZSK ist ein gelungenes Konversionsprojekt. Konversion ist ein wichtiges Anliegen der NRW-Regierung”, so der Staatssekretär. Das Projekt passe ideal in die Wirtschaftspolitik des Landes, sagte Dr. Baganz, und: „Blicke ich auf das Jahr 2020, frage ich mich, wovon man in NRW leben soll. Wir haben gute Chancen auf diesem Markt, den ich als globale Überlebensstrategie bezeichne”, betonte der Gast aus Düsseldorf.

Gute Wahl mit Hemer als Standort

„Einen Bundeswehrstandort aufzulösen, ist keine schöne Aufgabe, aber jetzt habe ich Hochachtung davor, wie schnell hier neues Leben entstanden ist”, lobte Matthias Leckel, Präsident des Bundesamtes für Wehrverwaltung. „Die ganze Region freut es, dass eine solche Institution nach Hemer kommt. Mit diesem Standort haben Sie eine gute Wahl getroffen”, sagte der stellvertretende Landrat Thomas Gemke.

„Still und heimlich ohne großes Aufsehen, wie es die westfälische Art ist, hat sich das ZSK in Hemer angesiedelt”, freute sich Hemers Bürgermeister Michael Esken. In Hemer habe man zunächst darüber nachgedacht, wie ernsthaft das Projekt ZSK sei, doch ein „10-Zeiler” aus Düsseldorf habe die Bedenken genommen. „Das war der Ritterschlag für dieses Projekt”, so Michael Esken. Er bescheinigte ein „gutes Zusammenspiel” aller Beteiligten.

Landesgartenschau als Chance

Als Michael Zacher von der Landesgartenschau in direkter Nachbarschaft erfuhr, hatte er schlaflose Nächte. „Ich habe die Gartenschau zunächst als Konkurrenz gesehen, dann aber als große Chance begriffen”, sagte Zacher. Einen festen Termin sollte man sich vormerken: Am 1. August 2012 wird auf dem ZSK-Gelände ein weltweit einzigartiges Sicherheitshotel eröffnet.

Hasso von Blücher begeisterte mit seiner „militärhistorischen Betrachtung”. Weitere Referenten waren Hanswilm Rodewald (GSW) und Christa Bremer vom Deutschen Verband der Gebrauchshundesportvereine.

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