Zaubergarten

Der neue Natur-Erlebnis-Garten rückt in greifbare Nähe

Das Projektteam (von links) freut sich über erste Erfolge:  Bürgermeister Michael Heilmann, Carolin Schulte (Vorstandsvorsitzende Förderverein), Manuela Jürgen-Schellert (Leiterin Zaubergarten), Heike Greitens (Jugendamt) und Peter Brühmann (Fachbereichsleiter Jugend, Schule, Sport)

Das Projektteam (von links) freut sich über erste Erfolge:  Bürgermeister Michael Heilmann, Carolin Schulte (Vorstandsvorsitzende Förderverein), Manuela Jürgen-Schellert (Leiterin Zaubergarten), Heike Greitens (Jugendamt) und Peter Brühmann (Fachbereichsleiter Jugend, Schule, Sport)

Foto: Privat

Hemer.   Der Förderverein des Kindergartens Zaubergarten ist guter Dinge, der er kommt der Umsetzung des Natur-Erlebnis-Gartens immer näher.

Das große Projekt „Natur-Erlebnis-Garten“ für die Kindergartenkinder der KTE Zaubergarten wird durch den Förderverein seit einem, halben Jahr besonders engagiert unterstützt. Große Freude herrscht derzeit bei den Fördervereinsmitgliedern und den Erzieherinnen des Zaubergartens. „Wir haben erreicht, wovon wir zum Projektstart nicht geträumt hätten.“, bilanziert die Vorstandsvorsitzende Carolin Schulte.

Die Umgestaltung des Gesamtgeländes des Zaubergartens am Sauerlandpark mit neuer topographischer Gestaltung, Spielgeräten und Bepflanzung wurde mit einer Summe von rund 140.000 Euro veranschlagt. Gemeinsam mit dem Träger ist das Gelände in verschiedene Bauabschnitte unterteilt worden, weil die Verfügbarkeit dieser Summe unerreichbar erschien.

„Zum Start des Spendenaufrufs im Sommer 2018 haben wir uns eine Zielmarke von 90.000 Euro gesetzt, welche die Realisation eines Spielbereichs für unter 3-Jährige und eines großen Kletterbereichs mit Rutsche und Schaukel für die großen Kinder ermöglicht.“, so Schulte weiter, „Durch die vielen Unterstützer, Spender und auch durch die Gelder der Stadt Hemer als Träger stehen wir nun so gut dar, dass auch der letzte Bauabschnitt bis zur Fertigstellung der Gesamtmaßnahme in greifbare Nähe rückt.“

Viele Aktivitäten in Eigeninitiative

Durch eigeninitiierte Aktivitäten wie Waffelbacken, Ausrichten des Zauberbasars, Getränkeverkauf beim Laternenumzug oder Verkauf von handgemachten Dekorationsartikeln in der Weihnachtshütte konnten mehr als 5.000 Euro für das Außengelände erwirtschaftet werden. Viele ehrenamtliche Helfer aus den Reihen der Kindergarteneltern haben dies möglich gemacht.

Daneben freut sich der Förderverein auch über die großartige lokale Unterstützung. So hat der Lions Club Hemer finanzielle Hilfe in Höhe von 1.500 Euro zugesagt. Und die Stiftung der Sparkasse Märkisches Sauerland für die Stadt Hemer sowie das Stuckgeschäft Albuschkat unterstützen das Vorhaben sogar mit jeweils 2.500 Euro. Auch die Stadt Hemer erkennt das große Engagement des Zaubergarten-Fördervereins an und stellt mit dem Haushalt 2019 weitere 20.000 Euro zur Verfügung.

Der Förderverein setzt sich zudem aktiv mit nationalen Fördermöglichkeiten auseinander und hat zahlreiche Förderanträge bei Stiftungen gestellt. Zwei Erfolgsnachrichten erhielt der Verein in den vergangenen Wochen. Die von Rossmann und Persil ins Leben gerufene „Initiative Naturkinder“ hat das Projekt am Zaubergarten als Gewinner ausgewählt. Diese fördert die Umsetzung des Natur-Erlebnis-Gartens mit tollen Spielmöglichkeiten für die Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren mit 5.000 Euro.

Die bis jetzt größte Unterstützung erhält der „Natur-Erlebnis-Garten“ von der IKEA Stiftung. 25.000 Euro fließen aus dieser Stiftung zu den Zaubergartenkindern. Die IKEA Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte im Bereich Kinder und Jugend zu fördern, wo Menschen ihren Tatendrang und Optimismus entfalten, um das Leben zu verbessern.

Für das Projekt fehlen nochrund 30.000 Euro

Natürlich hoffe man, dass sich weitere Sponsoren finden, damit die Umsetzung der Gesamtmaßnahme schnellstmöglich tatsächlich gelinge. „Im Moment fehlen dazu noch rund 30.000 Euro“, erklärt die Fördervereinsvorsitzende.

Ein Wunschhersteller für den neuen Spielplatz ist bereits gefunden und hat eine Planung präsentiert. Gemeinsam mit dem Hersteller arbeitet das Projektteam – bestehend aus Vertretern des Kindergartens, Jugendamts, Bauordnungsamts und Fördervereins – an der genauen Ausgestaltung des Spielgeländes.

Neben der Auswahl der Spielgeräte geht es auch um die Aufteilung und Gestaltung des Geländes. Heimische Pflanzen und Naturmaterialien aus Robinienholz und Sandstein sollen hierbei vorwiegend Verwendung finden.

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