Neujahrsempfang

„Dicke Brocken aus dem Weg geräumt“

Neujahrsempfang der Stadt Hemer

Neujahrsempfang der Stadt Hemer

Foto: Carmen Ahlers

Hemer.   360 Gäste beim Neujahrsempfang sorgten in der Almhütte des Sauerlandparks dafür, dass Bürgermeister Michael Heilmann, seine Frau Rianne und die Vizebürgermeister Wolfgang Römer und Bernhard Camminadi sehr viele Hände schüttelten.

Es waren schier unzählige Hände, die Bürgermeister Michael Heilmann, seine Ehefrau Rianne sowie Wolfgang Römer und Bernhard Camminadi als stellvertretende Bürgermeister beim Neujahrsempfang der Stadt Hemer schüttelten. In der Almhütte des Sauerlandparks wurde es am Montagabend mit rund 360 Gästen aus Politik, Verwaltung und Hemeraner Vereinswelt wieder richtig voll.

Bürgermeister Michael Heilmann lenkte den Blick zurück auf ein in Hemer ereignisreiches Jahr 2017 und sagte, dass man in der Felsenmeerstadt dicke Brocken aus dem Weg geräumt habe.

Schwierige Verhandlungen mit der Bezirksregierung

So mussten direkt zu Beginn nicht einfache und Zeit raubende Verhandlungen mit der Bezirksregierung Arnsberg zur Vertragsauflösung der ZUE geführt werden. „Des Weiteren wusste niemand, wann wir die ersten Zuweisungen erhalten würden. Parallel haben wir an dem Gesamtkonzept zur Flüchtlingsunterbringung gearbeitet“, so Heilmann gestern Abend. Insgesamt sei man in Hemer aber nun gut aufgestellt, so der BM.

Ein Dauerbrenner war im vergangenen Jahr auch das Hallenbad: Die Sanierung musste kurz vor Weihnachten unterbrochen werden. „Jetzt erarbeiten die Hochbau-Ingenieure in der Verwaltung einen Sachstandsbericht, den wir schnellstmöglich der Politik vorlegen wollen. Momentan kann also noch niemand mit absoluter Sicherheit sagen, ob und wie es mit unserem Hallenbad weitergehen könnte“, so der BM. Ein Schlag sei auch die Nachricht der Insolvenz des Paracelsus-Klinik-Konzerns drei Tage vor Heiligabend gewesen.

Zu den städtischen Finanzen sagte Michael Heilmann, dass man nach über 20 Jahren für 2018 den zweiten real ausgeglichenen städtischen Haushalt hintereinander vorlegen konnte. „Die politischen Beratungen waren geprägt von gegenseitigem Verständnis, konstruktiven Gesprächen und fachlich sachlicher Kritik, und haben zu sinnvollen Entscheidungen, immer im Hinblick auf das Gemeinwohl, geführt“, betonte Hemers erster Bürger. Die derzeit sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen erlauben es, mehr in Straßen und Schulen zu investieren. „Investieren in die Attraktivität unserer Stadt können wir nicht nur mit Geld, sondern zunächst einmal mit Engagement und mit Ideen“, sagte er und bezog sich auf die Stadtteilwerkstätten, die hinsichtlich der Aufstellung des Stadtentwicklungsplanes stattfinden und von den Bürgern gut angenommen werden.

Hallenbad, Infrastruktur und Amtshaus-Sanierung

Auf der To-Do-Liste für 2018 stehen für die Stadt Hemer viele Dinge. Als Stichpunkte nannte Michael Heilmann den Brandschutzbedarfsplan, eine Lösung für ganzjähriges Schwimmen in Hemer, Verbesserung der Infrastruktur oder auch die Sanierung des Alten Amtshauses. Auch die bessere Ampelschaltung ist wieder Thema.

Nach dem offiziellem Part ergaben sich unter den Gästen viele Gespräche; die musikalische Gestaltung hatte das Saxophonquartett der Musikschule unter der Leitung von Birgit Maiworm übernommen. (Bericht folgt)

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