Paracelsus-Klinik

„Die Hemeraner Klinik wird definitiv nicht geschlossen!“

Nach Angaben des Generalbevollmächtigten nicht von Schließung bedroht: Die Paracelsus Klinik Hemer

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Nach Angaben des Generalbevollmächtigten nicht von Schließung bedroht: Die Paracelsus Klinik Hemer Foto: privat

Hemer.   Der Generalbevollmächtigter des Paracelsus-Konzerns, Dr. Reinhard Wichels, tritt anderslautenden Gerüchten mit einem klaren Statement entgegen.

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„Die Paracelsus-Klinik in Hemer wird definitiv nicht geschlossen!“ Das hat am Freitag Dr. Reinhard Wichels, Generalbevollmächtigter der Eigenverwaltung der Paracelsus-Kliniken mitgeteilt. Er reagiert damit auf anderslautende Gerüchte, die insbesondere außerhalb von Hemer aufgekommen waren.

„Ganz im Gegenteil, wir planen, diesen für die Gruppe wichtigen Standort noch weiter zu stärken und auszubauen“, fährt Wichels fort. Ein erster wichtiger Baustein sei mit der Etablierung der Neurologie im vergangenen Jahr bereits geleistet worden. Das Endoprothetik-Zentrum sei eine nicht wegzudenkende Größe in Hemer und Umgebung und auch die anderen Abteilungen verzeichnen laut Wichels einen enormen Patientenzulauf aus dem gesamten Kreisgebiet. „Die Paracelsus-Klinik Hemer ist ein Gewinn für die Menschen in der Region und unsere Gruppe. Sie gehört fest zum künftigen Portfolio der Paracelsus-Kliniken. Gerüchte, dass der Standort in Schwierigkeiten wäre, sind böswillig und falsch“, fasst Dr. Reinhard Wichels sein Statement zusammen.

Auch Chefarzt verbreitet bei Vortrag Optimismus

Ähnlich hatte sich schon Dr. Joachim Dehnst, Leiter der Allgemein- und Viszeralchirurgie am Mittwochabend in der Paracelsus-Klinik geäußert. Der Chefarzt nutzte zu Beginn eines medizinischen Vortrag die Gelegenheit, auf die Sorgen um das Krankenhaus einzugehen.

Dr. Dehnst betonte, er selbst und das ganze Ärzteteam seien fest davon überzeugt, dass das eingeleitete Insolvenzverfahren des Paracelsus-Gesamtkonzerns keinesfalls die Existenz des Hemeraner Hauses gefährde. Schon bei seinem Wechsel vom Elseyer Krankenhaus nach Hemer zu Beginn vergangenen Jahres habe er das Gefühl gehabt, in einer sehr guten Klinik angekommen zu sein – ein Eindruck, der sich seither noch verfestigt habe. „Wir haben hier einen Superlauf – medizinisch und ökonomisch“, sagte Dr. Joachim Dehnst. Deshalb habe ihn und die Kollegen die Nachricht vom Insolvenzverfahren „wie aus heiterem Himmel“ getroffen.

Wie auch die stellvertretende Verwaltungsdirektorin Angelika Wagemans, die ebenfalls die Zuhörer des Vortrags am Mittwoch willkommen hieß, hofft Dr. Dehnst auf eine baldige abschließende Klärung der Zukunft der Paracelsus-Klinik Hemer. „Die ganze Mannschaft hier brennt darauf, die guten Strukturen des Hauses noch weiterzuentwickeln. Bisher sind unsere Erwartungen jedenfalls um Längen übertroffen worden.“ Die Kolleginnen und Kollegen werden laut Dehnst die Versorgung der Patienten bis zur Entscheidung uneingeschränkt aufrecht erhalten.

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