Weiterbau A 46

Drei Tunnelvarianten werden zurzeit geprüft

Foto: IKZ

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Hemer.Bis Ende September soll die Machbarkeitsstudie für drei Tunnelvarianten für den Weiterbau der A 46 bis zur Edelburg vorliegen. „Soweit waren wir noch nie”, bilanziert Bürgermeister Esken die Sitzung der Arbeitsgemeinschaft A 46 in Meschede.

Zwar gibt es im Linienbestimmungsverfahren für die Trasse von Menden bis Arnsberg neue Verzögerungen (wir berichteten), doch der Weiterbau bis zur Edelburg ist davon nicht betroffen. Die Linie auf Hemeraner Stadtgebiet ist bestimmt, derzeit wird die Machbarkeit von drei Tunnelvarianten geprüft. Variante 1 ist die bislang bekannte mit einem 300 Meter langen Tunnel durch den Bemberg und 1200 Metern unter Stübecken. Die Kostenschätzung liegt bei 100 Millionen Euro. Variante 2 ist ein 2,2 Kilometer langer Tunnel, dem auf 170 und 140 Meter die Abdeckung fehlt (Kosten 141 Millionen) und Variante 3 ein bergmännischer Tunnel auf 2,2 Kilometer Länge (Kosten 146 Millionen Euro). Nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie soll die Variante festgelegt werden, um dann den Vorentwurf bis Ende 2009 erstellen zu können.

2010 solle mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden, berichtete Esken. Das setzt einen Baubeginn innerhalb der nächsten drei Jahre voraus. 2012 könnte also Baubeginn für die Autobahn bis zur Edelburg sein. Bis dahin soll dann auch die Gesamtlinie für die A 46 bis Arnsberg bestimmt sein. Aufgrund der Tunnelarbeiten wird mit einer Bauzeit von fünf Jahren gerechnet.

Nicht mehr das Planverfahren sieht Bürgermeister Esken als großes Problem bis zur Edelburg an: „Die Landtagswahl 2010 ist der größte Unsicherheitsfaktor”. Die derzeitige Landesregierung unterstütze den Weiterbau.

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