Radverkehr

Durch Piktogramme gelten Regeln für Fahrradschutzstreifen

Erst durch das Fahrrad-Piktogramm ist der gestrichelte Rand zum der Fahrradschutzstreifen geworden.

Erst durch das Fahrrad-Piktogramm ist der gestrichelte Rand zum der Fahrradschutzstreifen geworden.

Foto: Ralf Engel / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Hemer.  Die neuen Fahrrad-Markierungen in der Geitbecke haben für Autofahrer Folgen.

Lange hat es gedauert, jetzt hat Hemer auch offiziell den ersten Fahrradschutzstreifen – 340 Meter kurz endet er im Nirgendwo. Im August waren nach der Fahrbahnsanierung in der Geitbecke gestrichelte Linien aufgemalt worden, doch erst durch die Fahrrad-Piktogramme ist der Bereich verkehrsrechtlich zum Schutzstreifen für Radfahrer geworden. Am Donnerstag sind die Piktogramme aufgebracht worden.

Dadurch gelten die neuen Regeln für Fahrradschutzstreifen. Auf dem Schutzstreifen dürfen Autos durch die neue Straßenverkehrsordnung nicht halten und nicht parken. Es droht eine Strafe von 55 Euro – in schweren Fällen bis 100 Euro und ein Punkt. Der Fahrradschutzstreifen ist dem Radverkehr vorbehalten und darf von anderen Fahrzeugen nur in Ausnahmen überfahren werden – jedoch nur bei Bedarf, wenn zum Beispiel entgegenkommende Lastwagen oder Busse es erfordern. Auch beim Schutzstreifen gilt das seit Juli geltende Abstandsgebot von mindestens 1,50 Meter innerorts.

Wie es ab Teichstraße mit dem Radweg weitergeht, soll der Radverkehrsplan des Kreises klären. Ziel ist eine durchgehende Radwege-Verbindung über Landhausen bis nach Sümmern.

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