Sicherheitstage

Echten Helden über die Schulter schauen

Andreas Schulte (r.), Thomas Averhage und Bastian-Jendrik Rus (li.)  vor einem Schrottauto, das für die Rescue-Challenge im Rahmen der Hemeraner Sicherheitstage verwendet wird. 

Andreas Schulte (r.), Thomas Averhage und Bastian-Jendrik Rus (li.) vor einem Schrottauto, das für die Rescue-Challenge im Rahmen der Hemeraner Sicherheitstage verwendet wird. 

Foto: Carmen Ahlers

Hemer   Bei den Hemeraner Sicherheitstagen können die Besucher mit einem Hubschrauber in die Luft gehen und Hemer aus der Vogelperspektive erleben.

Es sind die siebten Hemeraner Sicherheitstage, und es sind nicht nur die größten, sondern auch die, bei denen die ganze Familie den Helden über die Schulter schauen kann. Die Vorbereitungen gehen in die abschließende Phase, und die Feuerwehrmänner Andreas Schulte, Thomas Averhage und Bastian-Jendrik Rus als Hauptorganisatoren können es kaum mehr abwarten. Die Mühe, die sie sich bei der Zusammenstellung des Programms gegeben haben, ist enorm. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Veranstaltung am Wochenende, 25. und 26. Mai trägt den Namen „Helden erleben“. Zwischen 11 und 17 Uhr wird es nicht nur spektakuläre Vorführungen geben, es darf auch mitgemacht werden. Aus der Drehleiter heraus gibt es tolle Ausblicke, aber die beste Sicht genießen die Besucher bei einem Hubschrauberrundflug. Ein Fachsymposium am Montag, 27. Mai, rundet die Sicherheitstage ab.

Einsatzkräfte bilden sich stetig fort

Feuer in der Wohnung, ein Verkehrsunfall, eine Fettexplosion – das möchte niemand erleben, und falls es doch geschieht, hofft man auf eine funktionierende Rettungskette bei den Einsatzkräfte. Das aber gelingt nur mit regelmäßigem Training und stetiger Fortbildung. Wie hart die Einsatzkräfte dafür arbeiten müssen – all das wird bei den Sicherheitstagen am 25. und 26. Mai im Sauerlandpark deutlich.

Das Event ist auch für Kinder spannend, denn welch kleiner Junge hat nicht mindestens einmal gesagt: „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“ Bei den Sicherheitstagen treffen die Kinder auf den Drachen Grisu, und es warten viele andere spannende Dinge. Auch die größte Feuerwehrhüpfburg Deutschlands mit zwölf Metern Länge, zehn Metern Breite und sechs Metern Höhe wird aufgebaut. Da ist Spaß garantiert.

Zwei Tage lang präsentieren sich über 40 Organisationen, Vereine, Unternehmen und Initiativen mit Mitmachaktionen, Infoständen und unzähligen Einsatzfahrzeugen auf dem Himmelsspiegel. Hinzu kommen zahlreiche Vorführungen. Mit dabei ist auch die Hundestaffel der Feuerwehr Iserlohn. Insgesamt sind 300 Einsatzkräfte beteiligt. Absolutes Highlight: Es werden an beiden Tagen zwischen 11 und 17 Uhr Rundflüge mit einem Helikopter angeboten. Der Hubschrauber hebt im Felsenmeerstadion ab.

Auch der richtige Umgang mit Notfällen ist an den Sicherheitstagen ein großes Thema. Wie löscht man eine brennende Fritteuse – mit Wasser oder einem speziellen Spray? Gießt man nur einen Liter Wasser auf das brennende Fett, entstehen 1700 Liter Wasserdampf wie in einer Explosion mit einer Stichflamme. „Wie man sich richtig verhält, werden die Helden bei den Sicherheitstagen in Vorführungen oder an den Infoständen erklären“, sagt Andreas Schulte.

Vergleichswettkampf inder Unfallrettung

Eine Besonderheit der Sicherheitstage ist die Rescue-Challenge der Vereinigung zur Förderung des deutschen Unfallrettungswesens. Dies ist ein Vergleichswettkampf in der Unfallrettung, in der 22 Teams verschiedene Szenarien der KFZ-Rettung unter Wettkampfbedingungen absolvieren. Parallel wird die Trauma-Challenge angeboten.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben