Gymnasium

Ein echter Mehrwert für die Schüler

Von der Idee zur Umsetzung hat es fünf Jahre gedauert, aber jetzt konnte das Selbstlernzentrum des Woeste-Gymnasium eingeweiht werden. 

Von der Idee zur Umsetzung hat es fünf Jahre gedauert, aber jetzt konnte das Selbstlernzentrum des Woeste-Gymnasium eingeweiht werden. 

Foto: Carmen Ahlers

Hemer.   Fünf Jahre sind von der Idee bis zur Einweihung vergangen, die Geschichte des Selbstlernzentrums des Woeste-Gymnasiums ist besonders.

Fünf Jahre sind von der Idee bis zur Einweihung vergangen, die Geschichte des Selbstlernzentrums des Woeste-Gymnasiums ist eine besondere. Am Montagnachmittag kamen Lehrer, Schüler, Politik, Verwaltung, Förderverein und Schulpflegschaft im Untergeschoss des Gymnasiums zusammen, um den seit vier Wochen in Betrieb genommenen Raum zu bewundern. Das Selbstlernzentrum kann sich sehen lassen, wirkt modern und wie ein Raum, in dem man sich wohl fühlen kann. Zwölf Arbeitsplätze mit PC sind vorhanden, zudem gibt viele andere Möglichkeiten, um sich hinzusetzen und in Bibliotheksatmosphäre zu lernen. Ruhig muss es sein, und dafür wird durch einen immer anwesenden Lehrer gesorgt.

Eine gute Ergänzungfür den Unterricht

„Es hat lange gedauert, aber am Ende zählt, dass wir es geschafft haben“, sagte Bürgermeister Michael Heilmann, „ich hoffe, dass das SLZ für die Schüler ein echter Mehrwert ist.“ Der technische Dezernent Christian Schweitzer erinnerte sich an die Zeit, als er noch das Woeste-Gymnasium besucht hat. „Hier war die Oberstufe untergebracht“, sagte er und betonte, dass das Selbstlernzentrum für den Unterricht eine gute Ergänzung sei – auch wenn der Bauablauf nicht ganz einfach gewesen sei. So wurde unter anderem eine tragende Wand eingerissen. Die Baukosten haben 55.000 Euro betragen, und ein großes Dankeschön ging auch an den Förderverein, der das Projekt unterstützt hat.

Die Idee für das Selbstlernzentrum kam von den Lehrern Werner Faust, der mittlerweile im Ruhestand ist, und von Martin Schack. So soll das eigenständige Arbeiten – vor allem der Oberstufenschüler – gefördert werden. „Hier sind Vorbereitungen für Referate und Klausuren möglich“, sagte Schulleiter Dr. Jörg Trelenberg. Zudem könnten störende Schüler aus dem Unterricht in das SLZ geschickt werden, wo sie unter Aufsicht sind. „Das schafft eine schnelle Entlastung im Unterrichtsraum“, so Dr. Trelenberg weiter. Weiterhin sollen Vertretungsstunden im neu geschaffenen Raum stattfinden. Im SLZ gebe es eine Raumordnung: „Hier ist Bibliotheksruhe, und es wird auch nicht gegessen oder getrunken“, so der Leiter des Gymnasiums. Hausaufgabenbetreuung und kleine Fachkonferenzen der Lehrer können ebenfalls im SLZ stattfinden. „Wir finden den Raum echt super“, sagte Schülersprecher Lennart Filthuth, der mit der Schülervertretung darauf gedrängt hatte, das SLZ schnellstmöglich nutzen zu können.

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