Offener Ganztag

Ein goldener Schlüssel mit großer Bedeutung

Einweihung OGS Grundschule Deilinghofen

Einweihung OGS Grundschule Deilinghofen

Foto: Carmen Ahlers

Deilinghofen.  Endlich geschafft: Die Offene Ganztagsbetreuung der Deilinghofer Schule hat nun eigene Räume.

Die Zeiten, in denen die OGS-Gruppe der Deilinghofer Grundschule behelfsmäßig untergebracht war, sind vorbei, und so zeigten sich Lehrer, Eltern und auch die Vertreter der evangelischem Jugendhilfe am vergangenen Samstag mit einem Strahlen im Gesicht. Die neuen Räume in der früheren Hausmeisterwohnung im Schulgebäude wurden für rund 250.000 Euro von der Stadt Hemer umgebaut, so dass die rund 100 Jungen und Mädchen nun tolle Räume haben, in denen sie im Rahmen der Offenen Ganztagsbetreuung unterkommen und versorgt werden. Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, wird dieser Umzug auch der letzte sein. Zwischenzeitlich kamen die Kinder sogar in der Schulaula unter, was aber auch nur ein Provisorium war.

Aus diesem Anlass wurde nun Einweihung gefeiert, und ehe alle die neuen Räume auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern „stürmen“ konnten, gab es nach einem Theaterstück der Grundschüler einen schönen symbolischen Akt: Bürgermeister Michael Heilmann überreichte an Erich Reinke von der Evangelischen Jugendhilfe, Schulleiterin Nicole Borries und Elke Uhlmann, Leiterin der OGS, einen überdimensionalen Schlüssel.

Mit diesem Schlüssel konnte man zwar nicht die Tür aufsperren, aber er symbolisierte die große Bedeutung der Fertigstellung der Räume. „Ich freue mich, heute diese Räume einweihen zu können, denn heute leben wir ein anderes Modell. War es früher so, dass ein Elternteil zu Hause blieb, ist es heute oft so, dass beide Elternteile berufstätig sind“, sagte Hemers erster Bürger, „Beruf und Kindererziehung müssen sich vereinbaren lassen.“

Ein Lob für diegute Zusammenarbeit

Schulleiterin Nicole Borries lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Hemer und insbesondere dem Schulamt und freute sich, dass die OGS nun endlich im eigenen Domizil angekommen sei, das am Samstag auf auch auf Grund seiner schönen Ausstattung auf großen Anklang stieß.

Die ehemalige Hausmeisterwohnung in der ersten Etage des Schulgebäudes hat vier Zimmer, in denen die zwei Gruppen untergebracht werden und sich wohlfühlen können. „Es gibt über die Treppe einen direkten Zugang zum Außengelände“, erklärte der Technische Dezernent Christian Schweitzer. So haben Betreuerinnen und Kinder die Möglichkeit, bei gutem Wetter bequem nach draußen zu kommen, ohne durch das restliche Schulgebäude zu müssen.

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