Bürgertreff Berkenhoff

Ein Platz, der Gemütlichkeit atmet

Eröffnung des Bürgertreffs Berkenhoff in Ihmert

Eröffnung des Bürgertreffs Berkenhoff in Ihmert

Foto: Reinhard Köster

Ihmert.   1965 schloss die Gaststätte Berkenhoff in Ihmert ihre Pforten und verfiel in einen Dornröschenschlaf. Aus dem hat der Verein „Wir in Ihmert“ den Treffpunkt aber in den vergangenen Monaten sanft, aber gründlich wachgeküsst. Jetzt stehen die Räume nach über 50 Jahren wieder als Ort der Begegnung zur Verfügung.

Im Jahr 1965 schloss die Gaststätte Berkenhoff in Ihmert ihre Pforten und verfiel in einen Dornröschenschlaf. Aus dem hat der Verein „Wir in Ihmert“ den unter Poahlbürgern legendären Treffpunkt aber in den vergangenen Monaten sanft, aber gründlich wachgeküsst. Und jetzt stehen die Räume nach über 50 Jahren wieder als Ort der Begegnung für die Ihmerter zur Verfügung. Oder besser noch als ein gemeinsames „Wohnzimmer“, wie viele der Gäste den neuen „Bürgertreff Berkenhoff“ am vergangenen Samstag bei einer internen Einweihung immer wieder nannten.

So auch Michael Heilmann, der nicht nur als Bürgermeister gekommen war, sondern auch als ein Ihmerter unter Ihmertern, geht doch die Gründung von „Wir in Ihmert“ auch auf ihn persönlich zurück.

Als Vorsitzender des Vereins begrüßte Alexander Tüshaus die Gäste beim Probelauf und das mit Stolz auf seine Mitstreiter: „In den vergangenen drei Monaten haben wir gemeinsam gestrichen, geputzt, geschleppt, repariert, angeschlossen, genäht, montiert und dekoriert“, stellte Tüshaus fest und freute sich, dass er bei den zahlreichen Arbeitseinsätzen auf viele Helferinnen und Helfer zählen konnte.

Viele Ihmerter haben das Projekt möglich gemacht

Tatkraft ist aber nicht alles. Laut Alexander Tüshaus haben viele Ihmerterinnen und Ihmerter auch durch Sach- und Geldspenden die Einrichtung des Bürgertreffs ermöglicht. Zudem sichern Unterstützer auch langfristig den dauerhaften Betrieb. Wobei Alexander Tüshaus vor allem die eigentlichen Gastgeber und Besitzer des Gebäudes würdigte: das Ehepaar Irmgard Gericke-Berkenhoff und Hans Dietrich Gericke, die die Räume mietfrei zur Verfügung stellen – als Ihmerter unter Ihmertern.

Wer in den Bürgertreff eintritt, spürt sofort die gediegene Gemütlichkeit der 50er und 60er Jahre. Dafür sorgen allein schon die gut erhaltenen Stühle und Tische aus der alten Gaststätte, die nun aufgemöbelt wieder Dienst tun. Passend findet sich im „Wohnzimmer“ das alte Sofa, auf dem es sich seinerzeit Irmgards Vater Hubert Berkenhoff schon gemütlich machte, wieder. Und ein Klavier. „Das müssen wir nur noch stimmen lassen“, räumte Alexander Tüshaus ein.

Nach dem Probelauf am Samstag mit einem ausgedehnten Kaffeeklatsch mit jeder Menge selbst gebackenem Kuchen und einem anschließenden Umtrunk, soll der Bürgertreff demnächst möglichst oft mit Leben erfüllt werden. Ideen gibt es laut Alexander Tüshaus schon eine Menge. Zum Beispiel einen vierteljährlichen Bürgerstammtisch, aber auch Versammlungen, Sitzungen von Arbeitsgruppen und mehr. Tüshaus: „Wir wollen eine gemütlichen Treffpunkt in der Ortsmitte schaffen, wo man schwatzen, diskutieren, lachen, schimpfen und zusammensein kann, um genau das zu erreichen, was sich dieser Verein auf die Fahnen geschrieben hat: Das WIR stärken.“

„Tag der offenen Tür“soll im Juni stattfinden

Einen lauten Gruß entbot das Bläsercorps des Hegeringes Iserlohn-Hemer zum Einweihungs-Kaffee. Und das nicht von ungefähr, denn der Hausherr zählt selbst zu den Bläsern, die schon seit Jahren im alten Schankraum der Gaststätte proben. Der breiten Öffentlichkeit soll der „Bürgertreff Berkenhoff“ voraussichtlich im Juni mit einem großen „Tag der offenen Tür vorgestellt werden.

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