„Schatztruhe“

Eine neue „Schatztruhe“ für den Naturpark

Die „Schatztruhe“ des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge

Foto: Ralf Engel

Die „Schatztruhe“ des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge Foto: Ralf Engel

Hemer.   Direkt am Sauerlandpark soll eine der sechs neuen „Schatztruhen“ im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge entstehen. Am Dienstag hat der Kulturausschuss der Stadt Hemer grünes Licht für das Projekt gegeben.

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Am Sauerlandpark soll eine der sechs neuen „Schatztruhen“ im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge entstehen. Den Wettbewerb um den Standort des Infocenters hat Hemer bereits im Sommer gewonnen, am Dienstag hat der Kulturausschuss grünes Licht für das Projekt gegeben, das mit einer Tourist-Information verknüpft werden soll.

Neben Hemer und Meinerzhagen im Märkischer Kreis sollen in Bad Berleburg und Burbach (Kreis Siegen-Wittgenstein) sowie Lennestadt-Kirchhundem (Kreis Olpe) und Medebach (Hochsauerlandkreis) Infocenter eröffnen, die die Naturparkarbeit vorstellen und mit regionalen Schwerpunkten in Bereichen wie Umweltbildung oder Naturerkundung auf die Besonderheiten der Region hinweisen.

Viele Anforderungensind bereits erfüllt

Hemer hat sich mit dem früheren und bereits sanierten Wachgebäude gegenüber des Ticketshops des Sauerlandparks beworben. Die Basisanforderungen wie ein barrierefreier Zugang, Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, Toiletten, freies W-Lan und die Erreichbarkeit von mindestens zwei Sehenswürdigkeiten binnen 30 Minuten sind dort erfüllt. Neben dem Sauerlandpark, sind Felsenmeer, Heinrichshöhle, Felsenmeer-Museum, Alberts Mühle und das Naturschutzgebiet Deilinghofen schnell zu erreichen.

Der Naturpark übernimmt die Einrichtung, Ausstattung und einmalige Präsentation der Schatztruhen. Kosten für den Umbau und den laufenden Betrieb müssen die Städte mindestens für zehn Jahre tragen. Die Stadt rechnet mit 15 000 Euro jährlich, wobei die Personalkosten „kostenneutral“ sein sollen. Zwischen Ostern und Oktober soll das Infocenter an mindestens fünf Tagen in der Woche geöffnet haben. „Durch die Etablierung als Portalstadt werden für Hemer positive Impulse vor allem für den Tagestourismus erwartet, da mit dem Gesamtprojekt des Naturparks auch überregional weitreichende Marketingeffekte erzielt werden“, heißt es in der Vorlage für den Kulturausschuss. Durch die Verbindung mit einer Tourist-Info soll die Felsenmeerstadt auch erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Besucher erhalten.

Gefördert wird das Projekt vom Umweltministerium in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landeswettbewerb „Naturpark.2018.Nordrhein-Westfalen“. Der Naturpark Sauerland-Rothaargebirge hatte sich dort im vergangenen Jahr mit elf weiteren Naturparken um Fördermittel beworben und war, gemeinsam mit dem Naturpark Rheinland, als erster Sieger hervorgegangen.

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