Landesgartenschau Hemer 2010

Erster Spatenstich für neuen Jübergturm

Foto: IKZ

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Hemer. „Drei, zwei, eins, Turm”! Architekt Stephan Birk freute sich auch beim ersten Spatenstich noch über den Zuschlag für den Jübergturm, den sein Architekturbüro bekanntlich auf Umwegen bekommen hat.

Bürgermeister Michael Esken, Sparkassendirektor Dietmar Tacke und Bauunternehmer Georg Verfuß griffen gestern symbolisch zum Spaten und brachten Hemers künftiges Wahrzeichen auf den Weg. Bereits jetzt sind 4,60 Meter lange Anker in den Boden eingelassen worden, die den Turm stützen sollen. Die Sparkassenstiftung hat den Bau des Jübergturmes möglich gemacht und finanziert das 450 000 Euro teure Objekt.

Im Vorfeld gab es kontroverse Diskussionen zum Jübergturm. Per Bürgerentscheid gewann die „Himmelstreppe”, deren Architekten ihren Kostenrahmen nicht annähernd einhalten konnten. Und so rückte der Zweitplatzierte nach, in diesem Fall Stephan Birk mit seinem Turm. Dietmar Tacke gab zu, Sorgen bezüglich des Zeitplanes zu haben, wurde aber beruhigt - alles im Zeitplan. Das Unternehmen Verfuß wird nun den Sockel mit einem Durchmesser von neun Metern fertigen. Der spätere Turm hat im unteren Bereich einen Durchmesser von 6,50 Metern, oben einen Durchmesser von neun Metern. Der Turm ist 23 Meter hoch, und die Besucher können auf fünf Plattformen verweilen und die Aussicht genießen. 125 Stufen sind es bis nach ganz oben.

Bürgermeister Michael Esken richtete gestern nochmal ein herzliches Dankeschön an die Sparkasse Märkisches Sauerland, die zu jeder Zeit hinter dem Bau des Jübergturms gestanden habe. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir so ein finanzstarkes Kreditinstitut in der Stadt haben”, sagte Hemers erster Bürger. Außerdem habe ein Thema wie der Bau des Jübergturmes die Bürger sehr bewegt. „Ich habe selten so viel Emails zu einem Thema bekommen”, erinnert sich der BM.

Der Turm wird von einem Unternehmen vorgefertigt und in Einzelteilen nach Hemer geliefert. Mit dem eigentlichen Aufbau des Jüberturmes wird erst Mitte bis Ende Januar begonnen. Der Aufbau dauert laut Angaben des Architekten rund zwei Monate. Ende März soll der Turm stehen, so dass am Eröffnungstag der Landesgartenschau am 17. April 2010 die ersten Besucher direkt die grandiose Aussicht genießen können.

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