Regionale

Erster Stern für neue Stadtbücherei

So soll die neue Stadtbücherei der „Stadtmitte 4.0“ aussehen. Für das Bauprojekt gab es nun einen Stern.

So soll die neue Stadtbücherei der „Stadtmitte 4.0“ aussehen. Für das Bauprojekt gab es nun einen Stern.

Foto: EVA REBER Architektur + Städtebau

Hemer.  Die neue „Stadtmitte 4.0“ soll aus Mitteln der Regionale 2025 finanziert werden. Bisher ist nicht sicher, ob das Projekt den Zuschlag erhält.

Die erste Hürde zur neuen Stadtbücherei ist übersprungen. Am Mittwoch besuchte Landrat Thomas Gemke die Stadtverwaltung und überreichte Bürgermeister Michael Heilmann und dem Ersten Beigeordneten Christian Schweitzer den ersten Stern zum Regionale-Projekt „Stadtmitte 4.0 – Zusammen leben, lernen, arbeiten“. Die Verleihung des Sterns bedeutet noch nicht, dass das Projekt tatsächlich im Rahmen der Regionale 2025 gefördert wird. Erst mit dem dritten Stern wird das Projekt umgesetzt.

Als „Projekt mit einer herausragenden konzeptionellen Idee“ bezeichnet die Südwestfalenagentur Projekte, die mit einem Stern ausgezeichnet worden sind. In Hemer gilt dies für die geplante neue Stadtbücherei. Die Villa Prinz und die angrenzenden Fabrikationsanlage sollen mit einem gläsernen Vorbau zur „Bücherei der Zukunft“ und „Digitalen Mitte“ umgebaut werden. Auch ein Teil des Projekts ist der Lesegarten im umliegenden Park. Dies soll laut Stadt eine nachhaltige Aufwertung der Aufenthaltsqualität gewährleisten, um die Innenstadt attraktiver zu machen. Ebenso geplant sind neue digitale Arbeitsformen und Ausstattungen wie VR-Brillen und 3D-Scanner in der neuen Bücherei.

Regionale-Ausschuss entscheidet über „Sterne“

Der nächste Schritt ist für die Verantwortlichen von der Stadt nun ein Termin bei der Bezirksregierung Arnsberg, um das Projekt in eine konkretere Form zu gießen. „Dabei haben wir schon konkrete Vorstellungen“, erklärt Baudezernent Christian Schweitzer. Auch die Umsetzbarkeit der „Stadtmitte 4.0“ soll besprochen werden.

Letztendlich entscheidet aber der Regionale-Ausschuss darüber, ob das Projekt umgesetzt werden kann oder einen zweiten oder sogar dritten Stern erhält. Dieser setzt sich aus der Landrätin und den Landräten der fünf südwestfälischen Kreise, der Kreisdirektorin und die Kreisdirektoren Südwestfalens, fünf Bürgermeistern aus Südwestfalen (pro Kreis ein Vertreter), dem Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Arnsberg sowie Vertretern der Staatskanzlei und verschiedener Ministerien des Landes NRW sowie einem beratenden Mitglied des Vereins „Wirtschaft für Südwestfalen“ zusammen.

Der Internetseite der Südwestfalenagentur ist ebenfalls zu entnehmen, dass ein weiteres Projekt, an dem die Stadt Hemer beteiligt ist, mit einem Stern gewürdigt wurde. Die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS MK) will in Zusammenarbeit mit den Städten Hemer, Iserlohn und Menden und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Iserlohn ein „smartes Gewerbegebiet der Zukunft“ entwickeln.

Auch zweites Hemeraner Projekt erhält ersten Stern

Darin ist eine gemeinsame Nutzung von zentraler Infrastruktur (Parkraum, Konferenzräume, Co-Working-Spaces, gemeinsame Kantinen, Kitas etc.), die Bündelung von Warenströmen und der Einsatz von umweltfreundlichen und geräuscharmen Transportmitteln für den Anlieferungsverkehr in der Diskussion. Das Ergebnis des Modellprojekts soll auch anderen Kommunen als Unterstützung für eine innovative Gewerbeflächenentwicklung dienen.

Insgesamt hat der Regionale-Ausschuss 19 Projekte aus Südwestfalen mit einem Stern ausgezeichnet, zweien davon wurde schon der zweite Stern verliehen.

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