Europa-Minister Andreas Krautscheid in Hemer

Erstes Bohrloch für Aussichtsplattform im Felsenmeer

Foto: IKZ

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Hemer. Erstes Bohrloch statt erster Spatenstich: Im Felsenmeer gab Europa-Minister Andreas Krautscheid zusammen mit Bürgermeister Michael Esken am Mittwoch den Startschuss für den Bau von Aussichtsplattform, Brücke und Steg. Das Felsenmeer wird wieder erlebbarer.

Bei einer Segway-Tour über das Landesgartenschaugelände verschaffte sich Andreas Krautscheid einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten und zeigte sich am Felsenmeer begeistert. Nicht nur Mitarbeiter des Architekturbüros Vedder + Berndes und dem Ingenieurbüro Werner, sondern auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und der LGS-GmbH waren gekommen, um beim symbolischen Akt dabei zu sein. „Mit dieser Maßnahme können wir die touristische Strahlkraft unseres Felsenmeeres weiter steigern, auch nach der Landesgartenschau”, betonte Bürgermeister Michael Esken.

Krautscheid: "Hier locken nicht nur Blumen an"

Der Minister bestonte, dass Hemer ein super Beispiel dafür sei, dass man auf einer Gartenschau mehr machen könne als nur eine klassische Blümchenschau zu veranstalten. „Hier locken nicht nur die Blumen an, sondern auch die gesamte Thematik, die hinter der Gartenschau steckt”, sagte Krautscheid, und: „Nach der Kasernenschließung hatte Hemer Angst vor der großen Depression. Jetzt hat man aus der Not nicht nur eine Tugend gemacht, sondern eine große Zukunftschance genutzt. Das Kribbeln in der Region ist spürbar!”

1,3 Millionen schluckt dieser Bauabschnitt. 80 Prozent sind EU-Fördermittel aus dem Programm „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung”.

Die Plattform ist drei Meter breit und 37 Meter lang. Brücke und Steg haben eine Breite von zwei Metern und eine Länge von 62 Metern. „So ist jetzt auch der barrierefreie Zugang zum Felsenmeer möglich”, freute sich Esken über den Startschuss für die Arbeiten im Felsenmeer. Die Bauwerke lassen keine nachhaltige Beeinträchtigung des Naturhaushaltes erwarten, da das Konzept neben dem Naturschutz erstmalig die Bedeutung des nationales Geotops und die Spuren des ältesten Tiefbaus auf Eisenstein in NRW berücksichtigt.

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