Herren 55: Die weiß-blauen Tenniscracks vom fetten Born gewinnen wieder eine DM

Fast ganz Tennis-Deutschland kennt Hemer

Foto: IKZ

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Hemer. Deutsche Meister wurden am Montag von Bürgermeister Michael Esken um ihre Unterschriften ins Ehrenbuch der Stadt Hemer gebeten.

Fast ganz „Tennis-Deutschland” weiß, dass Hemer die Felsenmeerstadt im Sauerland ist. Dafür hat der Tennisclub Weiß Blau Hemer schon in den 90er Jahren gesorgt, als seine damaligen Herren 35 insgesamt sieben Mal die Deutsche Meisterschaft gewonnen haben, und als die Jungsenioren mit der Zeit zu Herren 45 reiften, wurde dieser Erfolg noch zweimal wiederholt, und 1999 kam sogar der Europatitel hinzu. Dann haben die Sportkameraden um Günter Ocker eine lange Weile pausiert, um jetzt als rüstige Herren 55 wieder einzugreifen.

Mit großem Erfolg: Ende August gewannen die Weiß-Blauen in Berlin nach einem lstrapaziösen Finalkampf über sechs Stunden gegen den bayerischen TC Herrsching erneut die Deutsche Meisterschaft.

Im Rathaus am Hademareplatz hatte Bürgermeister Michael Esken am Montagnachmittag seine Amtskette angelegt, um die Tenniscracks vom fetten Born als seine Ehrengäste zu begrüßen - und sie erstmals um ihre Autogramme ins Ehrenbuch der Stadt Hemer zu bitten.

Mit elf Herren war das Team nicht ganz komplett. Die erfolgreichen weiß-blauen Tennissportler kommen aus Hemer, Iserlohn, Schwerte, Hamm, Paris und Madrid. Zu ihrem Team gehört auch Rainer Friemel, der zurzeit in der Türkei bei den Herren 55 um die Mannschafts-WM kämpft, und nicht zu vergessen Thomas Emmerich, der sich gerade in Prag aufhält. Emmerich war einst 48-facher DDR-Meister, der „Boris Becker des Ostens” sozusagen, der nach der „Wende” sofort Kontakt zum TCWB Hemer bekam, sportlich aber in Hildesheim neu Fuß fasste, wo er im Team gegen Hemer leider immer auf der Verliererseite war und nach der Auflösung seiner Mannschaft zu den Sauerländern stieß. So berichtete jetzt Günter Ocker, der vorsichtig neue Ziele ins Auge fasst: die Tennis-EM 2009 für Herren 55 zunächst.

Gesund müssen alle bleiben, und die Zipperlein des Alters müssen noch eine Weile ausbleiben!

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